Reisen – Sich dem Fremden öffnen

Staunen

Staunen

Reisen bedeutet automatisch, das Vertraute hinter sich zu lassen. Je nach Entfernung wird das Fremde natürlich noch fremder und das Vertraute immer weniger, das beginnt bei dem Wetter und der Architektur und hört bei Sprachen und Essen noch lange nicht auf.

Und ich sehe immer wieder Menschen, die dann fast verzweifelt nach Vertrautem suchen. Die dann bei McDonalds essen, weil das wenigstens genauso schmeckt wie zu Hause. Die Schnitzel mit Pommes brauchen und ein kaltes Bier. Selbst auf Malle oder Hawaii.

Und das ist so schade.

Die Sache ist doch die: Meistens haben wir es uns im Leben ganz gut eingerichtet. Job, Wohnung oder Haus, jeden Tag mehr oder weniger dieselbe Routine, dieselben Menschen, dieselben Läden… und eigentlich machen wir ja Urlaub, um da mal rauszukommen.

Nur um dann in der Ferne uns wieder zum Vertrauten zurückzuziehen.

Statt dessen könnten wir staunen, neue Eindrücke bekommen, andere Menschen mit ganz anderen Vorstellungen und Erfahrungen kennenlernen – und unsere eigene Welt mit anderen Augen sehen.

Denn erst, wenn wir uns dem Fremden, dem Neuen öffnen, können wir dazu lernen. Neues erleben.

Und innerlich wachsen.

Wir können auf diese Weise überprüfen, ob unser altes Leben wirklich noch zu uns passt, oder ob wir vielleicht etwas ändern wollen.

Vielleicht finden wir sogar ein paar Bereiche, wo wir nach der Reise genau wissen, was wir ändern wollen.

Besser machen wollen.

Vielleicht, wie wir mit anderen Menschen umgehen.
Oder neue Rezepte.
Oder Ideen für die Einrichtung.
Oder mehr Achtsamkeit für unsere Gedanken…

Es gibt so vieles, was wir verändern könnten – aber es braucht manchmal einen Anstoß von außen dafür. Und eine Reise ist eine wunderbare Chance, solche Anstöße zu bekommen und anzunehmen.

Wir haben immer wieder die Chance.

Und falls Sie noch zögern, mal etwas ganz Anderes, ganz Neues zu machen und dorthin zu reisen, wo Sie noch nie waren – dann habe ich ein paar Klopfsätze für Sie.

Auch wenn ich es schwer finde, in die Fremde zu gehen und dort zu entspannen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube es mir, das Fremde neugierig zu erleben.

Auch wenn ich es sooo mühsam finde, mich auf Dinge einzulassen, die fremd und ungewohnt sind, das macht mir Stress, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, eine gute Balance zwischen Vertrautem und Neuem zu finden.

Auch wenn ich gar nichts an meinem Leben ändern will und aus meiner Zufriedenheit gar nicht aussteigen will – es könnte mühsam sein, neue Wünsche zu entwickeln, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt trotzdem, ein wenig Fremdes zuzulassen und einfach mal wieder zu staunen und tolle Dinge zu erleben.

Sie sind dran:
Wie fühlen Sie sich in der Fremde?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Können Sie sich vorstellen, das bei einer Reise anzuwenden?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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