Prüfungen – Familiensytem

Loyalität in der Familie

Loyalität in der Familie

Familiensysteme sind komplex. Es gibt etliche Gründe, warum es für ein Familienmitglied schwierig sein kann, mit Prüfungen entspannt umzugehen – das ist wirklich in jedem Fall individuell.

Aber es lohnt sich auch hier, der Liebe und Loyalität nachzuspüren. Wem ist man nahe, wenn man Prüfungen nicht besteht? Wenn man eben nicht den Weg in höhere Bildung einschlägt? Wenn man beweist, dass man „nicht gut“ ist, oder nicht angepasst, oder eben der Underdog?

Immer wieder laufen im System solche unterschwelligen Verbindungen und Muster. Und da muss man eben genau hinschauen. Vielleicht muss man auch ein bisschen in der Familiengeschichte graben. Oder sich selbst sehr aufmerksam beobachten.

Ich schaue z.B. genau hin, wie sich der Gesichtsausdruck meiner Klienten verändert, wenn sie über ihre Probleme oder Schwierigkeiten reden. Und manche lächeln ganz innig, wenn sie berichten, wie schwer ihnen etwas fällt, oder dass sie etwas ganz und gar nicht können. Und dann weiß ich, dass dahinter ein System steckt – ganz unbewusst.

Das Nicht-Können erfüllt einen Zweck.

Dann heißt es, behutsam vorzugehen. Denn das System schützt sich selbst. Wir müssen dann gemeinsam eine Lösung finden, die das System „zufriedenstellt“, aber trotzdem eine Veränderung im Sinne der Klientin ermöglicht.

Oft genug bedeutet das, die Loyaltät zu bestätigen, und dann eine bessere Möglichkeit zu finden, diese Loyaltät und Liebe auszudrücken. Es ist immer wieder spannend zu sehen, welch kreativen Lösungen dabei gefunden werden. Ich weiß vorher nie, was dabei herauskommt. Und das ist gut so.

Ein Versuch lohnt sich immer.

Mit etwas Klopfen können wir den Boden für eine solche Veränderung bereiten. Wie sie dann individuell ausfällt – das liegt an Ihnen. Und wenn Sie mögen, helfe ich auch dabei.

Auch wenn ich inzwischen Prüfungen vermeide wo ich kann, weil ich ja sowieso durchfalle, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, die Muster zu finden, die dahinter stecken.

Auch wenn es sich irgendwie richtig anfühlt, Prüfungen zu vermeiden und damit auch meine Berufsauswahl einzuschränken, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, genauer hinzusehen, wem ich damit meine Loyalität beweise.

Auch wenn es sich irgendwie gut anfühlt, Prüfungen zu versemmeln, trotz des Ärgers und der Enttäuschung, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Zusammenhang mit meinem Familiensystem aufzudecken und dann so zu verändern, dass ich mein Leben gut leben kann.

Sie sind dran:
Wie fühlt sich das für Sie an, wenn Sie durchfallen?
Was würden Sie im Leben gerne noch erreichen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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