Partnerglück – Erwartungen

Kommunikation

Kommunikation

Beziehungen sind ein elementarer Teil menschlichen Lebens. Und natürlich lernen wir schon als Kinder, wie Beziehungen aussehen, funktionieren und zu sein haben, indem wir unsere Eltern und deren Freund beobachten. Filme und Bücher erzählen und vielleicht auch noch andere Geschichten und Optionen, aber die grundsätzliche Prägung geschieht in der Familie.

Und mit diesen Erwartungen im Kopf – in der Regel ohne genau zu wissen, das wir sie mit uns herumtragen – begeben wir uns dann in unsere eigenen Beziehungen.

Und erwarten das Gück.

Vermutlich gibt es aber nur wenige Elternpaare, die sich selbst als wirklich glücklich bezeichnen würden. Und so fehlen uns häufig Vorbilder.

Und noch schlimmer ist: Der oder die andere kommt ebenfalls mit ihren oder seinen Erwartungen.

Die natürlich von unseren abweichen.

Und so kommt es unausweichlich zu Kollisionen.

Vielleicht hat die eine gelernt, dass es ein wunderbares Zeichen für Liebe ist, den anderen in Ruhe zu lassen, weder zu wecken noch zu nerven. Und der andere wartet darauf, dass die eine zu ihm kommt und ihn anfasst, um zu signalisieren, dass sie gerne mit ihm zusammensein will.

Und wer kennt noch die Geschichte mit den Brötchenhälften?

Die einzige Lösung besteht darin, die eigenen Erwartungen zu erkennen, und dann mit dem Partner darüber zu reden.

Das ist häufig das, was dann mit „Beziehungsarbeit“ bezeichnet wird.

Zum Glück kann es auch einfach Spaß machen, mal zu vergleichen, was in den jeweiligen Familien so üblich war, und dann ganz spielerisch zu schauen, welche Kollisionen dann passieren müssen.

Beziehung darf nämlich Spaß machen. Und mit demselben Spaß können wir uns dann neue Wege und Verhaltensweisen überlegen, die besser zu uns passen.

Der Schlüssel ist aber immer, und immer wieder, die Kommunikation.

Gerade dann, wenn man sich wieder einmal geärgert hat oder frustriert ist.

Und weil ich weiß, wie schwer das fällt, habe ich wieder ein paar Klopfvorschläge für Sie.

Auch wenn es mir gerade richtig schwer fällt, mit meinem Partner zu reden, denn ich bin gerade richtig sauer, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass er gar nicht weiß, was er da gerade angestellt hat.

Auch wenn ich so enttäuscht bin, weil sie mich einfach nicht so behandelt wie ich das erwarte, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzusehen und mit ihr in Ruhe über unsere Erwartungen und Vorlieben zu reden.

Auch wenn irgendwie immer wieder was schief läuft, und ich lange gedacht habe, mein Partner macht das mit Absicht, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, mit ihm oder ihr ganz in Ruhe und mit Humor darüber zu reden, wie wir bestimmte Dinge tun oder gerne hätten.

Sie sind dran:
Was erwarten von Ihrem Partner, was Sie nicht bekommen?
Was macht Ihr Partner, das Sie richtig stört?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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