Neuanfang – Trauer um das Alte

Das Alte zurücklassen

Das Alte zurücklassen

Wenn wir etwas neu und ganz anders machen wollen, dann bedeutet das in der Regel auch, dass wir etwas anders nicht mehr machen, haben oder tun wollen.

Etwas, das wir zurücklassen.

Das ist das Alte.

Das, was wir verändern wollen.
Das, was weg soll.
Das, was nicht länger zu uns passt.

Natürlich ist uns das Alte vertraut. Vielleicht haben wir einmal viel Geld dafür ausgegeben. Vielleicht erinnert es uns an bestimmte Zeiten in unserem Leben. Bestimmt war es uns einmal wichtig.

Und daher ist es gar nicht so einfach, das Alte aufzugeben und loszulassen. Weil eben doch noch etwas dran hängt, selbst wenn uns das Alte nicht mehr gut tut.

Das ist die Trauer um das Alte.

Und die hindert uns womöglich, unbeschwert in den Neuanfang zu gehen.

Zum Glück muss das nicht so bleiben. Zu erkennen, dass es da etwas gibt, das uns am Alten hängen lässt, ist der erste Schritt.

Denn das Alte ist ja nicht rundum und grundsätzlich schlecht. Es gab Zeiten, da war es vielleicht sogar gut für uns. Da hat es uns genützt. Vielleicht haben wir uns das Alte damals sogar ganz bewusst ausgesucht.

Das Alte passt nur eben jetzt nicht mehr, und deswegen wollen wir ja auch den Neuanfang.

Und es fällt uns in der Regel leichter, das Alte loszulassen, wenn wir es würdigen. Für das, was es einmal bedeutet  hat. Für das, was es uns gegeben hat. Und für die guten Zeiten, die es bestimmt gab.

Diese Gefühle, Erfahrungen und Erinnerungen dürfen wir übrigens behalten. Wir dürfen sie mitnehmen in die neue Zukunft. Wir müssen sie nicht aus unserem Herzen herausreißen.

So ist das mit dem Neuanfang nicht gemeint.

Wir dürfen genau das vom Alten mitnehmen, was uns gut getan hat.

Ich wette, jetzt fällt es schon leichter, wieder den Blick auf das Neue zu richten.

Und damit es noch leichter wird, habe ich ein paar Klopfvorschläge für Sie:

Auch wenn es mir so schwer fällt, das Alte loszulassen, dabei will ich doch den Neuanfang, bin ich trotzdem okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Schöne und Gute vom Alten einfach mitzunehmen.

Auch wenn es so schwer ist, das Alte hinter mir zu lassen und unbeschwert in den Neuanfang zu gehen, bin ich total okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das schlechte Alte hinter mir zu lassen, und das gute Alte zu würdigen und mitzunehmen.

Auch wenn es sooooo schwer ist, all das Alte hinter mir zu lassen, das ist wie so ein dickes Gummiband, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Gute und Schöne vom Alten mitzunehmen und ihm einen Platz in meinem Herzen zu geben – und das Schlechte lasse ich jetzt los!

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen wenn Sie an das Alte denken?
Zieht da noch etwas im Herzen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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