Mind over Matter – wie Gedanken den Körper beeinflussen

Gipsarm

Gipsarm

Wie wir über uns denken, ist wichtiger als man mesitens glaubt. Gerade heute habe ich eine kleine Studie gelesen, die ich gleich vorstellen möchte. Sie zeigt, welche Macht unsere Gedanken über unseren Körper haben.

Was hat man in der Studie gemacht?

Insgesamt waren 29 Menschen beteiligt. 14 von ihnen bekamen einen Gipsverband, der das linke Handgelenk komplett stillgelegt hat. 15 Menschen bekamen keinen Gips und haben ganz normal ihr Leben weitergelebt.

Sieben Menschen mit Gips wurden nun gebeten, jeden Tag mentale Übungen zu machen, während die anderen sieben Menschen mit Gips nichts Besonderes machen sollten.

Die ausgewählten Sieben dagegen sollten sich vorstellen – ganz intensiv – fünf Sekunden lang das Handgelenk zu beugen, und dann fünf Sekunden locker zu lassen. Das Ganze viermal hintereinander, dann gabe es eine einminütigen Pause. Insgesamt wurde die Übung in einer Sitzung 13 Mal wiederholt. An fünf Tagen in der Woche gab es eine Übungssitzung, also 20 Mal.

Das ist kein großer Zeitaufwand.

Nach den vier Wochen wurde verglichen, wieviel Kraft die Gipsträger aufbringen konnten, nachdem sie vom Gips befreit wurden. (Man muss dafür wissen, dass sich Muskeln schnell zurückbilden.) Natürlich wurde die Kraft der Kontrollgruppe ebenfalls gemessen.

Die Menschen, die keine Übung gemacht hatten, brachten nur noch 24% der normalen Muskelkraft auf, im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Die sieben Menschen, die regelmäßig das mentale Training absolviert hatten – wohlgemerkt, ohne das Handgelenk wirklich zu bewegen! – brachten immerhin noch 45% der normalen Kraft auf. Die Muskeln hatten sich zurückgebildet, aber bei weiten nicht so sehr wie ohne die Übung.

Was sagt uns das? Unser Denken hat einen messbaren Einfluss auf unseren Körper.

In der Studie wird eine neurologische Ursache für die Bewahrung der Muskelkraft vermutet. Ich denke einfach, dass unser Körper darauf reagiert, was wir fest glauben und erwarten. Und diese Menschen haben mit Sicherheit erwartet, dass die Übung ihrem Handgelenk hilft.

(Link zur Studie, allerdings auf Englisch: Mind over matter: Can you think your way to strength? – Science Daily)

Und ich glaube ganz persönlich, dass auch EFT geholfen hätte: Denn mit EFT können wir uns in eine Erwartungshaltung versetzen, die unser Körper dann auch erfüllt.

Nun sind Sie dran:

Haben Sie derartige mentale Übungen schon einmal ausprobiert? Oder haben Sie für Ihren Körper geklopft? Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hätten Sie gerne Hilfe bei Problemen mit der inneren Einstellung? Klicken Sie hier und schicken Sie die Email an mich. Ich arbeite hier in Kiel vor Ort, aber auch per Telefon oder über Skype.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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