Warum es so schwer ist, los zu lassen

Wegwerfen

Wegwerfen

Fällt es Ihnen auch schwer, loszulassen?

Stehen in Ihrer Wohnung viele Dinge, die einfach nur da sind, weil Sie sich nicht trennen wollen, nicht, weil sie wirklich schön sind? Haben Sie ein paar Pfunde zu viel auf der Hüfte? Oder müssen Sie immer noch an den Moment denken, als Sie in der Klasse aus welchem Grund auch immer schief angesehen wurden?

Das sind alles Beispiele für Nicht-Loslassen-Können.

Dahinter steckt Mangeldenken.

Das ist in Deutschland übrigens immer noch weit verbreitet und zum großen Teil ein Kriegserbe. Damals war alles potentiell wertvoll, und so hat man nichts weggeworfen, weil man es ja vielleicht noch einmal brauchen könnte.

Dieses Denken ist auch den nachfolgenden Generationen mitgegeben worden – und damit die große Angst, es könnte womöglich nicht genug da sein. Also horten wir.

Wir halten alles Mögliche einfach fest, nur für den Fall, dass es doch noch nützlich sein könnte:

Kleider, die nicht mehr passen.
Geschenke von der Tante.
Ärger über einen Kollegen.
Veraltete Bücher.
Kerzenstummel.
Vorwürfe an die Mutter.
Angestoßenes Geschirr.
Alte Verletzungen und Kränkungen aus der Schulzeit.
Abgelaufene Lebensmittel.
Überflüssige Kilos als Schutzpanzer.
Die alte Tube Antifußpilzmittel.

Die Liste ist endlos.

Ganz ehrlich: Ich kenne das selbst. Und ich schaffe es inzwischen, ganz bewusst Dinge wegzuwerfen und loszulassen.

Dabei habe ich gelernt, dass man Loslassen üben muss.

Ich gebe inzwischen sogar Bücher ins Altpapier. Das war früher für mich undenkbar. Und mit jedem Mal wird es leichter.

Klamotten, die nicht mehr passen, wandern in den Altkleidercontainer.

Dinge, die ich nicht mehr essen will, stopfe ich auch nicht länger in mich hinein. Die kommen in den Kompost, und im Kopf mache ich eine Notiz, damit ich sie nicht wieder kaufe.

Und so weiter und so weiter.

Wegwerfen und Loslassen ist unglaublich befreiend.

Damit es Ihnen auch leichter fällt, habe ich ein paar Klopfvorschläge:

Auch wenn ich gar nichts loslassen will, es ist doch alles meins, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass mein Leben leichter wird, wenn ich ein paar Dinge loslasse.

Auch wenn es mir so schwerfällt, Dinge, Erinnerungen oder Gefühle loszulassen, selbst wenn sie hässlich sind, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich selbst nicht weniger werde, wenn ich all das loslasse.

Auch wenn es so schwer ist, mich für das Loslassen zu entscheiden, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass das Leben leichter wird, wenn ich lerne, mich von altem Zeug zu trennen.

Sie sind dran:
Wovon können Sie sich noch nicht trennen?
Was möchten Sie auflösen?
Was hörten Sie?
Was möchten Sie loslassen?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, mit mir zu arbeiten, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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