Leben mit Herz

Perfekte Fassade

Perfekte Fassade

Manchmal will man unbedingt etwas Perfektes erschaffen. Manchmal muss etwas ganz besonders gut gelingen – denkt man jedenfalls.

Vielleicht, um Erwartungen zu erfüllen. Vielleicht, um jemanden zu beeindrucken. Oder um etwas zu beweisen. In jedem Fall ist ein gewisser Druck vorhanden, etwas Perfektes abzuliefern.

Und seltsamerweise ist das Ergebnis dann oft unbefriedigend.

Das muss nicht heißen, dass es nicht gelungen ist. Oft sind diese Dinge technisch tatsächlich ausgefeilt und perfekt. Aber ihnen fehlt das Herz.

Mir ging das ein bisschen so, als ich über den heutigen Blogpost nachgedacht habe. Ich schreibe ja oft spontan über Themen, die sich aus meinem Alltag und meiner Arbeit ergeben. Und diesmal wollte ich einen besonders guten Beitrag schreiben. Einen schönen, ausgefeilten und … nun ja, vielleicht auch einen, der ein wenig beeindruckt. Immerhin sind in den letzten zwei Wochen viele neue Leser dazugekommen. (Herzlich willkommen!)

Bis ich genauer darüber nachgedacht habe.

Denn was erreicht man denn wirklich, wenn man seinen Lesern etwas technisch Perfektes liefert, aber selbst nicht ganz dahinter steht? Oder Eindruck schinden will?

Auf Dauer nicht viel.

Das Spiel fliegt sowieso irgendwann auf, und die Feinfühligen unter Ihnen spüren sofort, dass etwas nicht stimmt.

Natürlich kostet es durchaus etwas Mut, sich offen zu zeigen und nicht vollkommen perfekt zu sein. Aber es ist wahrhaftiger und ehrlicher, wenn man mit dem Herzen schreibt – ohne Perfektionismus.

Ich habe mich heute für das Herz entschieden. Und gegen den perfekten Blogpost.

Ich wünsche Ihnen den Mut zum Nicht-Perfekten, den Mut zum Ehrlichsein und den Mut, sich auch einmal verletzlich und offen zu zeigen – natürlich ohne andere zu verletzen.

Probieren Sie es aus! In den allermeisten Fällen passiert nichts Schlimmes. Im Gegenteil. Meine Erfahrung zeigt immer wieder, dass diese Ehrlichkeit honoriert wird.

Hier sind ein paar Klopfsätze für mehr Mut zur Ehrlichkeit, für ein Leben mit Herz – und weniger Perfektion.

 Auch wenn es mir schwerfällt, mein Ich mit allen Macken zu zeigen und wirklich ich selbst zu sein, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auch mal nicht perfekt zu sein.

Auch wenn ich gelernt habe, dass ich perfekt sein muss, um anerkannt zu sein, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, nicht mehr in allen Bereichen meines Lebens auf Perfektion zu setzen.

Auch wenn es überhaupt nicht leicht ist, anderen Einblick hinter die Fassade zu geben, die mich so lange geschützt hat, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, ganz gezielt und nur da, wo ich mich sicher fühle, diese Fassade etwas zu lüften, und ich selbst zu sein.

Sie sind dran:
Wo könnten Sie sich sicher genug fühlen, ganz Sie selbst zu sein?
Wie fühlt es sich an, nicht mehr perfekt sein zu müssen?
Was sagt Ihr Herz?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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