Leben in Zeiten des Hasses

Soldaten als kalte Tötungsmaschinen

Che hat es sehr klar ausgesprochen. Wer andere Menschen töten können will, muss zuerst hassen.

Und wir sehen gerade in diesen Tagen, wie gekonnt, wie generalstabsmäßig hier in Deutschland, Europe und Amerika Hass geschürt wird. Wir sehen die Auswirkungen, von Angriffen, Mordanschlägen und Brandanschlägen bis hin zu Angst auf allen Seiten. Und das ist gewollt.

Die Frauen, die auf der Kölner Domplatte angegriffen und misshandelt wurden, werden so noch einmal missbraucht: für die rechtsextreme Propaganda. Um Hass zu erzeugen und um unsere Gesellschaft zu spalten. Um eigene Interessen durchzusetzen, um die eigene Ideologie salonfähig zu machen, um Wählerstimmen einzufangen.

Ich gebe zu, mir macht das Angst.

Und ganz ehrlich – ich bin jetzt auch ratlos. Traurig. Vielleicht in bisschen sprachlos. Dies ist nicht das Deutschland, in dem ich dachte zu leben.

Ich fühle mich überwältigt von der Schnelligkeit, mit der so Vieles gekippt ist. Von der brutalen Art, wie rationales Denken, genaues Hinschauen und pragmatisches Vorgehen gnadenlos ausgehebelt werden, von Politikern und Propagandisten von allen Seiten.

Insgesamt fühle ich mich ziemlich hilflos angesichts dieser Welle von Emotionen, Diskussionen, Zeitungsartikeln und immer neuen Forderungen nach mehr Härte. (Aber dann bitte für alle, für jegliche Grabscher genauso wie für diejenigen, die die Regensburger Domspatzen über Jahre missbraucht haben.)

Deswegen biete ich dafür heute Klopfanregungen. Damit zumindest wir wieder klarer denken können:

Auch wenn das alles so schrecklich ist, diese Überfälle auf Frauen in Köln, dieser Hass auf alles Fremde, diese Scheinheiligkeit von so vielen Seiten, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt für rationales Denken und pragmatisches Handeln.

Auch wenn ich mich überfordert fühle von den ganzen Emotionen, dem Hass und der Propaganda, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich herunterzufahren und in Ruhe nachzudenken, wie ich damit umgehen will.

Auch wenn es mich erschreckt, welche braunen Abgründe sich auftun, wie Schlägertruppen „unsere Frauen“ verteidigen wollen und gleichzeitig Andersdenkenden eine Vergewaltigung wünschen, es ist einfach unerträglich, und trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzuschauen und mich dann zu entscheiden, wie ich handeln will.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen mit diesen Ereignissen?
Wie möchten Sie sich fühlen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?

Hier muss ich heute eine kleine Warnung anbringen:
Kommentare, die rassistisch, sexistisch, beleidigend
oder unverschämt sind, werden gelöscht.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Ich kann in diesem Zusammenhang keine Werbung für mein Coaching machen. Ich wünsche einfach nur, dass wir unsere Menschlichkeit behalten, aufmerksam bleiben und in Frieden zusammenstehen. Für unser Land und alle, die hier leben.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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2 Kommentare zu Leben in Zeiten des Hasses

  1. andrea sagt:

    Liebe Frauke,

    vielen lieben Dank ! Du sprichst mir aus dem Herzen.

    Andrea

Kommentare sind geschlossen.