Langeweile – Gefahr im Verzug

Grübeln

Grübeln

Letzte Woche hatte ich darüber geschrieben, wie Langeweile die Kreativität anregen und fördern kann. Diese Woche geht es um die Gefahr, die sich auch in Langeweile verbirgt.

Zum Glück sind Kinder meistens weniger davon betroffen, aber wir Erwachsene können aus der Langeweile leicht ins Grübeln kommen.

Das ist sozusagen die Kehrseite der Kreativität: Wir nutzen unsere Vorstellungskraft, um uns mit all dem Schlechten in der Welt zu beschäftigen. Und wenn wir nicht aufpassen, können wir da hinein rutschen und das Grübeln zur Gewohnheit werden lassen.

Das ist aus vielen Gründen eine schlechte Idee:

Wir verwenden unsere Kreativität, um uns schlechte Dinge vorzustellen und uns Sorgen zu mache. Wir schüren damit unsere Ängste.

Unser Fokus liegt auf diesen schlechten Dingen, Ängsten und Sorgen.

Und unser Unterbewusstsein bekommt den Auftrag, noch mehr von diesen schlechten Dingen zu sehen, oder sogar in unser Leben zu ziehen.

Wir bekommen oft mehr von dem, über das wir viel nachdenken und Energie und Emotionen hineinstecken.

Grübeln ist sozusagen der Missbrauch der Kreativität.

Wenn Sie also leicht ins Grübeln abrutschen, dann halten Sie ab sofort an, wenn Sie das bemerken.

Machen Sie bewusst eine Denkpause und schwenken dann über in positivere Gedanken, oder suchen Sie sich etwas zu tun. Aber nehmen Sie in jedem Fall den Focus von den schlechten Dingen, Sorgen oder Ängsten.

Der wichtigste Indikator dabei ist die Freude.

Machen Ihre Gedanken Ihnen Freude oder fühlen sie sich schlecht an? Folgen Sie der Freude, denken Sie Dinge, die gute Gefühle in Ihnen auslösen.

Und nein, das ist kein Schummeln. Das ist gute Fürsorge für sich selbst.

Denn mal ehrlich: Wird die Welt von Ihrem Grübeln besser?

Dann verwenden Sie Ihre Energie lieber für etwas Positives.

Werden Sie kreativ!

Und damit Ihnen das leichter fällt, habe ich natürlich auch wieder Klopfsätze für Sie:

Auch wenn ich mich immer beschäftigen muss, um bloß nicht ins Grübeln zu geraten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, gute und schöne Gedanken zu denken.

Auch wenn ich immer wieder ins Grübeln abrutsche, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, dieses Grübeln bewusst zu stoppen.

Auch wenn ich mich vor Leerlauf fürchte, weil ich dann schnell ins Grübeln komme und es mir schlecht geht, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, ganz bewusst schöne Gedanken zu denken.

Sie sind dran:
Rutschen Sie leicht ins Grübeln ab?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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