Langeweile – Ein magisches Tor

Langeweile

Langweilig!

Mamaaaaaaaa? Mir ist so langweilig!

Wer kennt das nicht? Jetzt zur Ferienzeit hören wir das bestimmt wieder häufig.

Aber deswegen gleich eine ganze Serie über Langeweile zu schreiben?

Ja!

Denn Langeweile ist wichtig.

Wir haben nur verlernt, damit umzugehen. Dank Computer, Handy und sofort verfügbarer Spiele und Kontakte, können wir der Langeweile entfliehen, jedenfalls vordergründig.

Und natürlich haben wir als Erwachsene oft nicht einmal Zeit für Langeweile, mit Arbeit, Haushalt und Familie. Und das ist schade.

Denn Langeweile ist ein Tor. Eine Art Portal. Hinter der Langeweile steckt Magie.

Jetzt übertreibt sie aber, höre ich Sie sagen.

Nein, ich meine das ganz ernst.

Denn was passiert, wenn Sie die Langeweile eine Zeitlang aushalten?

Genau, Sie kommen auf neue Ideen.

Ideen, die Sie niemals entdeckt hätten, wenn  Sie die Langeweile mit Candy Crush oder Facebook verdrängt, mit Musik zugedröhnt oder sonstwie gedeckelt hätten.

Das meine ich mit dem magischen Portal.

Langeweile ist wie das Aufwärmen vor dem Laufen. Es gibt dem Gehirn das Signal, etwas Neues zu liefern. Quer zu denken, ganz weg von den gewohnten Bahnen.

Also probieren Sie es einfach aus. Gönnen Sie sich Langeweile. Spüren Sie das Gefühl, nichts machen zu wollen und innerlich ganz auf sich gestellt zu sein. Und erlauben Sie die neuen Gedanken.

Nutzen Sie diese Möglichkeit, auch wenn Sie im Wartezimmer sitzen oder Zug fahren. Lassen Sie Ihrem Hirn diesen Freilauf.

Und vor allem: Geben Sie Ihren Kindern die Chance, das zu erleben.

Ferien sind dazu optimal.

Und falls sich das zu schlimm anfühlt, habe ich auch noch eine Klopfrunde für Sie:

Auch wenn ich das gar nicht aushalte, Langeweile zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, Langeweile als ein magisches Tor zu sehen.

Auch wenn es so schlimm ist, nichts Schönes zu tun zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, die Langeweile auszuhalten, damit neue Ideen kommen können.

Auch wenn mich diese Langeweile so anpestet, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, das auszuhalten und mich auf die neuen Ideen zu freuen.

Sie sind dran:
Wie oft haben Sie Langeweile? Oder Ihre Kinder?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was für neue Ideen sind aufgetaucht?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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2 Kommentare zu Langeweile – Ein magisches Tor

  1. Wilhelm sagt:

    Liebe Frauke,
    das hat mich überzeugt… Ich denke, genau dieser innere Freiraum ist nötig, um die Kreativität zu fördern und zu erhalten. Und ich glaube, dass die meisten Kinder so durchterminiert sind, in den jungen Jahren, dass sie ganu das gar nicht haben und können. Dann sind sie erstmal mit freier Zeit überfordert und müssen wieder lernen, sich selbst etwas auszudenken, neues auf Basis von eigenen Impulsen zu tun oder zu entdecken… Liebe Grüße!

    • Danke!
      Ja, ich glaube auch, dass Kinder, aber auch Erwachsene, diesen Freiraum und Leerlauf brauchen, um zu sich zu finden, die eigene Kreativität zu entdecken und auch weiter zu wachsen.

Kommentare sind geschlossen.