Kreativer durch den Tag

Chaos im Kopf

Chaos im Kopf

Ich habe das Thema ja schon vor ein paar Wochen mit der Lösungssuchmaschine angesprochen: Unser Gehirn ist dazu da, kreativ zu sein.

Nur, wie macht man das mit der Kreativität?

Meistens ist sie unter dem täglichen Stress und den Aufgaben vergraben. Wir funktionieren per Autopilot und erledigen alles, was wir erledigen müssen, ohne viel nachzudenken und vor allem immer auf dieselbe Art und Weise.

Da ist es nicht so leicht, auf Kreativität umzuschalten.

Aber es geht trotzdem. Und es gibt sogar einige Tricks, wie man leichter dahin kommt. Dabei ist es auch egal, wie Sie Ihre Kreativität ausleben, ob sie handarbeiten, schreiben, malen, gärtnern – all dieses hat eines gemeinsam: Wir spulen nicht einfach unser tägliches Programm herunter. Wir sind im Gegensatz zum Alltag ganz präsent und konzentrieren uns auf unser Tun.

Und das ist der Schlüssel: Es geht darum, ganz präsent zu sein und gleichzeitig unser Gehirn von der Last des Alltäglichen zu befreien. Dazu gibt’s heute den ersten von fünf Schritten:

Schritt 1: Alles aufschreiben, was noch erledigt werden muss. Alles, was das Gehirn verstopft und daran hindert, die Gedanken frei schweifen zu lassen, können Sie einfach auf ein Blatt Papier schreiben und dort festhalten. Dann muss Ihr Gehirn nicht mehr daran arbeiten. (Übrigens muss sich unser Gehirn sehr anstrengen, um mehr als fünf oder sechs Dinge gleichzeitig präsent zu halten. Multitasking ist einfach keine gute Idee.)

Mit Hilfe dieser Liste können Sie sortieren und entscheiden, was heute erledigt werden sollte oder könnte, und wie Sie den Rest vernünftig auf die Woche verteilen. Achten Sie dabei auch auf Ihre persönlichen Vorlieben und Wünsche.

Probieren Sie es heute einfach aus. Machen Sie Schritt 1 und schauen dann, ob es Ihnen leichter fällt, den Tag kreativer anzugehen, oder Ihre Kreativzeit besser zu nutzen.

Und dazu gibt’s noch ein paar Klopfvorschläge:

Auch wenn ich Listen hasse, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir jetzt, das einfach auszuprobieren.

Auch wenn ich es hasse, meinen Tag zu verplanen, ich bin ein spontaner Typ, trotzdem bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir jetzt, ein wenig Struktur auszuprobieren.

Auch wenn ich stolz darauf bin, mir alles merken zu können, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, dieses Aufschreiben auszuprobieren.

Und? Ist Ihnen aufgefallen, welche Zahl die Figur oben schon vergessen hat?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Ihnen alles zu viel wird und Sie gerne Hilfe dabei hätten, den täglichen Stress zu reduzieren, schicken Sie mir eine Email und wir schauen dann, wie ich Sie am besten unterstützen kann. (Ich coache auch über Telefon oder Skype, wenn Sie weiter weg wohnen.)

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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