Krafträuber

kraftlos

Kraftlos

Kleine Kinder haben unglaublich viel Power. Ich wette, Sie kennen das – die Kleinen spielen den ganzen Tag, und wenn sie einmal abschlaffen, dann reicht ein Nickerchen und etwas zu essen, und sie toben weiter. Abends sind wir Erwachsene dann fast mehr geschafft als die Kinder, wenn sie endlich schlafen.

Ich wette außerdem, dass es Ihnen anders geht. Dass Sie morgens nicht mehr so leicht und mit Freude auf den Tag aus dem Bett kommen. Dass Sie sich manchmal wünschen, einen ganzen Tag im zu Bett verbringen und nur schlafen wollen – dummerweise können Sie gar nicht mehr richtig durchschlafen.

Das liegt an Krafträubern, die wir im Laufe des Lebens eingesammelt haben.

Jeder Mensch begegnet schon früh im Leben solchen Krafträubern. Aber kleine Kinder haben einen so großen Vorrat an Energie, dass man es kaum merkt. Während der Schulzeit kann man es dann schon sehen. Die Unbeschwertheit wird weniger. Abgesehen von der normalen Müdigkeit bei Teenagern (deren Gehirne und Hormonsysteme im massiven Umbau stecken), schwindet auch allmählich diese unbändige Lebenslust. Natürlich ist das bei jedem unterschiedlich, und es gibt ja auch Kraftquellen, die das ausgleichen können.

Nach und nach jedoch wird unser Leben anstrengender und mühsamer. Wir schleppen immer mehr Erfahrungen mit uns herum, oft unangenehme, enttäuschende oder ärgerliche Erlebnisse. Und die sammeln sich und belasten uns wie ein schwerer Rucksack, den wir nicht abnehmen können.

Vielleicht kennen Sie Visualisierungen, wie man diesen Ballast abwirft. Das hilft auch ein bisschen. Aber tiefe, nagende Verletzungen, ein schlechtes Selbstwertgefühl oder hindernde Glaubenssätze wird man damit selten dauerhaft los.

Machen Sie einen ersten Schritt: Schreiben Sie eine Liste mit allen blöden Dingen, die Ihnen im Leben passiert sind, vom Kindergarten angefangen. Wenn es Ihnen wieder einfällt, dann ist da noch etwas Belastung. Wundern Sie sich nicht, wenn es eine lange Liste wird.

Jeden Tag müssen Sie ständig die Erinnerungen und Emotionen dieser Erlebnisse in Schach halten – sonst käme ja die Belastung sofort durch. Da geht also unsere Kraft hin, und es bleibt nur noch wenig Kraft zum Leben.

Aber jetzt haben Sie die Liste und können anfangen, diese Erlebnisse zu entschärfen. Eines nach dem anderen (und manche verschwinden dabei von selbst).

Na, spüre ich da Widerstand? Das klopfen wir gleich, damit Sie noch heute anfangen können, Ihre Kraft zurückzugewinnen.

Auch wenn ich gar keine Lust habe, all diese alten Klamotten wieder aufzuwühlen, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, mit nur einer Sache anzufangen.

Auch wenn ich mich damit überfordert fühle, diese ganze Liste abzuarbeiten, habe ich mich gerne und ich erlaube mir, jeden Tag nur eine Sache anzugehen.

Auch wenn ich nicht so recht glaube, dass das wirklich hilfe, bin ich okay so wie ich bin und ich entscheide mich, das einfach einmal auszuprobieren.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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