Ich will aber nicht!

Widerstand

Widerstand

Widerstand.

Darauf treffen wir immer wieder im Leben.

Mir geht es heute nicht um die offensichtlichen Dinge. Kaum jemand schreibt gerne eine Steuererklärung. Oder geht zum Zahnarzt. Der Widerstand dagegen ist ziemlich normal.

Aber wir spüren auch immer wieder Widerstand gegen Dinge, die wir doch eigentlich wollen.

Mir passiert das zum Beispiel immer wieder, wenn ich ein Buch schreibe. Es gibt Tage, da schaffe ich es gerade noch, die Datei zu öffenen, und dann hakt es. Dabei schreibe ich gerne. Ich liebe es, ein neues Buch herauszubringen und bin dann stolz wie Bolle.

Und trotzdem kann ich oft genug nur mühsam in eine Geschichte einsteigen und weiterschreiben.

Natürlich gibt’s dafür jede Menge Gründe. Vor allem sind aber bei Widerständen Schutzprogramme im Spiel. Das sind uralte Angewohnheiten, die uns vor Schaden schützen sollen, und die wir in der Regel als Kinder gelernt haben. Die Programme, die uns mit dem Fuß aufstampfen und „Ich will aber nicht!“ schreien lassen.

Nur, wovor schützt uns denn ein Schutzprogramm, wenn es mich am Schreiben hindert?

In solchen Fällen lohnt es sich immer, tiefer zu schauen. Natürlich ist es schön, wieder ein Buch fertig zu haben. Natürlich ist es toll, eine spannende Geschichte erschaffen zu haben.

Aber unser schlaues Gehirn denkt ja immer schon weiter. Und damit kommen wir zu den Schattenseiten von Erfolg.

Was kann an Erfolg denn nur negativ sein?

Eine ganze Menge sogar.

Erfolg kann uns unter Druck setzen. Erfolg zwingt zur Wiederholung. Erfolg kann einsam machen, oder zumindest unbeliebt. Oder Erfolg führt dazu, dass uns ständig andere Menschen um Hilfe anbetteln.

Die Liste ist wahrscheinlich endlos, und für jeden Menschen individuell. Es lohnt sich aber sehr, darüber nachzudenken und gründlich zu sein.

Was sind für Sie Risiken des Erfolgs?

Wenn Sie sich mehr Erfolg wünschen, dann holen Sie sich jetzt Papier und Stift und legen los:

– Was wird für mich schlechter, wenn ich so richtig Erfolg habe?
– Wenn ich viel mehr Geld habe?
– Wenn ich berühmt werde?
– Wenn ich …?

Und dann klopfen Sie Ihre persönlichen Widerstände und beruhigen das Schutzprogramm:

Auch wenn ich Angst davor habe, Erfolg zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meinen Erfolg so zu gestalten, dass er positiv bleibt.

Auch wenn ich das Gefühl habe, ich würde total unter Druck geraten, wenn ich endlich Erfolg habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auch bei Erfolg ganz bei mir zu bleiben.

Auch wenn ich wirklich keine Bodyguards haben möchte, auch wenn ich mal berühmt werde, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, auf optimale Weise berühmt zu werden.

Sie sind dran:
Was ist Ihr ganz besonderer Widerstand im Anblick von Erfolg? Ich anworte gerne auf Ihren Kommentar.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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