Geld – Glaubenssätze

Schuften

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Natürlich haben wir alle auch Glaubenssätze über Geld. Zum Beispiel darüber, wie wenig oder viel man dafür arbeiten muss, um ordentlich Geld zu verdienen.

Furore hat in diesem Bereich das Buch „Die Vier-Stunden Woche“ von Tim Ferriss gemacht, in dem er vorführt, wie man mit vier Stunden Arbeit in der Woche per Online-Geschäft seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

Die meisten von uns denken sicher eher an eine 40-Stunden Woche, an die Rente und an die Miete oder den Kredit für’s Haus.

Und viele denken sicher, dass man hart arbeiten muss, um genug Geld zum Leben zu haben.

So wie Hannelore. Sie hat eine volle Stelle und verwaltet Personal. Und weil in ihrer Firma häufig Menschen kündigen und deswegen auch so viele Menschen neu eingestellt werden müssen, hat sie alle Hände voll zu tun. Eigentlich hat sie sogar mehr Arbeit als sie alleine schaffen kann, aber der Chef sagt, das Geld reicht nicht für eine zweite Kollegin. Und so bleibt sie oft länger und nimmt sich manchmal auch Arbeit mit nach Hause, damit ein neuer Kollege auch pünktlich anfangen kann. Sie hat schon oft Urlaub verfallen lassen. Oft kann sie gar nicht mehr abschalten, so überlastet ist sie. Manchmal spielt sie mit dem Gedanken, sich einen anderen Job zu suchen, aber mit Mitte Vierzig ist das nicht mehr so einfach.

Detlev verwaltet auch Personal, aber er hat seine Geschäftsführung immer wieder darüber informiert, dass er nicht alles alleine schafft (und es auch gelegentlich demonstriert) und vor zwei Jahren erreicht, dass eine Kollegin eingestellt wurde, mit der er sich die Arbeit teilt. Zwar arbeitet auch er fokussiert und bleibt auch manchmal länger, wenn es nicht anders geht, aber sein Arbeitspensum ist beherrschbar und die Arbeit macht ihm Spaß. Er hat sein Gehalt vor einem Jahr neu ausgehandelt und eine satte Lohnerhöhung bekommen. Und so  genießt er seine Wochenenden und die Abende mit der Familie ohne schlechtes Gewissen.

Sie haben den gleichen Job, aber unterschiedliche Glaubenssätze:

Hannelore glaubt, dass sie hart arbeiten muss, damit sie über die Runden kommt. In ihrer Firma ist es üblich, Mitarbeiter bis an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit zu drücken, allen geht es ähnlich. Und sie glaubt, dass es nicht anders geht.

Detlev glaubt hingegen, dass seine Arbeit gewürdigt werden sollte, und ist bereit, ihren Wert auch zu verteidigen. So ist es ihm gelungen, ein Gehalt auszuhandeln, von dem er und seine Familie gut leben können. Er glaubt daran, dass er gut bezahlt wird.

Wir übernehmen unsere Glaubenssätze zu Geld und Arbeit oft von Eltern oder Freunden. Es lohnt sich aber sehr, diese Glaubenssätze zu hinterfragen – denn wir bekommen das, was wir tief innendrin erwarten.

Und wenn Sie glauben, dass Geld nur zu Ihnen kommt, wenn sie wie Hannelore über alle Maßen schuften, dann wird es genau so sein.

Träumen Sie ein bisschen. Wie würde Ihre Arbeit aussehen, wenn sie optimal wäre? Wieviel Geld hätten Sie dann? War wäre eine angemessene und erfüllende Weise, das Geld zu verdienen, das Sie brauchen? (Und lassen Sie das mit dem Lottogewinn. Das ist ein ganz anderes Thema, aber glücklich werden damit die wenigsten.)

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, verändern Sie Ihre Glaubenssätze, so dass sich Ihre Arbeit verändern kann.

Auch wenn ich gelernt habe, dass ich wirklich schuften muss, um ein gutes Gehalt zu bekommen, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin jetzt offen dafür, meine Glaubenssätze zu überprüfen.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass mein Geld hart erarbeitet werden muss, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, hier meine Erwartungen zu verändern.

Auch wenn ich glaube, richtig keulen zu müssen, um genug Geld zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, zu träumen und neue, bessere Wege zu finden, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Sie sind dran:
Was glauben Sie über Arbeit und Geld?
Wie fühlt es sich an, hart arbeiten zu müssen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Wie möchten Sie sich in Zukunft fühlen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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