Geheimnisse als Krafträuber

Lagerfeuer

Feuerchen im Wald

Vielleicht kennen Sie ja diese kleinen, schrecklichen Geheimnisse aus Ihrer Kindheit. Dinge, die Sie den Eltern verschwiegen haben. Dinge, die Sie ganz tief vergraben haben – und an die Sie sich doch mit völliger Klarheit erinnern können. Samt schlechtem Gewissen…

Ich bin zum Beispiel in den Reiterferien vom Strohwagen gerutscht und auf’s Förderband gefallen. Niemand hat das bemerkt. Und es ist auch nicht wirklich etwas passiert, aber ich hatte bestimmt arge blaue Flecken am Rücken. Ich weiß das noch wie heute.

Und einmal war ich mit dem Sohn einer Freundin meiner Mutter unterwegs. Wir habe in einem Maisfeld ein paar Kolben geklaut (dabei war das Futtermais, nicht besonders lecker), dann sind wir in den Wald gegangen, haben ein kleines Feuerchen angezündet (kleiner als im Bild) und die Maiskolben darüber geröstet. Das Feuer war natürlich total verboten. Es ist auch nichts passiert, aber ich hatte hinterher ein ganz blödes Gefühl. Und mit diesem Jungen habe ich danach nie wieder gespielt. Und ich bin auch nie wieder an diese Stelle im Wald gegangen.

Das Wichtig an diesen Geheimnissen ist nicht, dass ich – oder Sie – etwas Verbotenes getan haben. Viel wichtiger sind die Gefühle und die Energie darin, denn die wirken häufig noch heute nach.

Manchmal sind die Zusammenhänge nicht eindeutig. Ich esse zum Beispiel immer noch gerne Mais und bin gerne im Wald. Aber das schlechte Gewissen hat dazu geführt, dass ich den Kontakt zu dieser Familie abgebrochen habe.

Dazu kommt in jedem Fall das Verschweigen. Und das macht die Sache dann besonders unangenehm: Das Geheimnis bleibt nämlich. Es modert im Verborgenen vor sich hin und kostet Energie. Wenn man Pech hat, zieht es sogar im Laufe der Zeit immer mehr Energie ab.

Deswegen ist es hilfreich, derartige Geheimnisse bzw. die Reaktionen darauf aufzulösen. Hier sind ein paar Klopfsätze dafür:

Auch wenn ich früher mal richtig Blödsinn gemacht habe, und das immer geheim gehalten habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Sache jetzt loszulassen.

Auch wenn ich damals was Schlimmes gemacht habe, und mir das Geheimnis immer noch nachhängt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Energie des Verbotenen und Schlimmen jetzt loszulassen.

Auch wenn ich mich nie getraut habe, das meinen Eltern zu erzählen und ich das Geheimnis in mich hineingefressen habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass die Sache vorbei ist und dass ich überlebt habe.

Werden Sie beim Klopfen gerne sehr konkret und beschreiben Sie genau, was Sie getan haben – dann wirkt EFT besser.

Sie sind dran:
Was macht das mit Ihnen? Und gibt es ein kindliches Geheimnis, das Sie preisgeben wollen, um es unschädlich zu machen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie dabei Hilfe brauchen oder möchten, bin ich für Sie da. Schreiben Sie mir einfach eine Email: Hier klicken.

Ich arbeite vor Ort in Kiel, aber auch per Telefon und sehr gerne über Skype am Computer.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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