Freude – Einführung

Freude

Freude

Natürlich wollen wir alle im Grunde Freude empfinden. Möglichst viel und möglichst oft und möglichst lange.

Leider klappt das eher selten.

Dafür gibt es viele Gründe, von denen ich einige diesen Monat vorstellen will. Wir blockieren nämlich häufig das Gefühl von Freude, mehr oder weniger unbewusst. Dahinter stehen oft Ängste, blockierende Erwartungen oder auch Familienregeln.

Es gibt auch auch noch einen ganz trivialen Grund, warum wir nicht nur und ausschließlich Freude empfinden: Wir brauchen auch die anderen Gefühle.

Wir brauchen die Abwechslung und die Signale, die uns die anderen Gefühle geben.

Denn im menschlichen Zusammenleben funktioniert nicht immer alles bestens.

Trotzdem ist es natürlich möglich, ganz bewusst den Anteil an Freude im Leben zu erhöhen. Und dafür gibt es ein paar recht einfache Tricks:

1. Sich für Freude öffnen

Klingt erst einmal blöd. Wieso müssen wir uns überhaut für Freude öffnen?

Weil wir meistens als Gewohnheitstiere durch die Welt laufen und Freude nur zu ganz bestimmten Gelegenheiten erwarten. Wer denkt schon daran, auf dem Weg zur Arbeit plötzlich Freude zu finden?

Geht aber: Gestern ging ich völlig normal meinen Weg zur Arbeit (Halbtagsjob) und hörte plötzlich ganz laut einen Vogel singen. Und dann sah ich ihn auch – und es war ein Zaunkönig! Wer von euch hat schon einen Zaunkönig singen sehen?

Ich blieb ganz bewusst stehen und sah dem Kerlchen ein paar Momente lang zu und hört ihn natürlich auch weiter zu. Und dann nahm ich ein echtes Gefühl von Freude mit, denn das war schon ein ungewöhlich schönes Erlebnis.

2. Achtsam sein

Wenn wir quasi blind und taub durch unsere Welt laufen, dann haben wir keine Chance, diese kleinen Dinge zu bemerken, selbst wenn wir uns schon mental auf Freude vorbereitet haben.

Wenn wir aber unsere Seele für Freude geöffnet haben, und dann auch noch Augen und Ohren aufhalten, dann springen uns diese kleinen Dinge oft an.

Und es gibt so viel Schönes in der Welt!

Gerade jetzt im Frühjahr sprießen überall die Blumen, die Vögel singen, die Farben sind wunderschön – und ich habe schon die ersten Bäume gesehen, die austreiben.

Öffnen Sie also Ihre Sinne und gehen Sie wach durch die Welt. Ohne Ohrstöpsel und Smartphone. Sie werden sich wundern!

3. Dankbar sein

Das ist jetzt wieder so ein komisches Ding, klingt esoterisch… aber es hilft. Ich stelle mir immer vor, dass dieses Gefühl von Dankbarkeit ein Signal an unser Hirn sendet: Super! Großartig! Mehr davon!! Mehr!

Und unser Hirn ist ja froh, wenn es weiß, worauf es achten soll. Es filtert ja alle Eindrücke und gibt uns nur das weiter, von dem es glaubt, das es wichtig ist. Mit dem Gefühl von Dankbarkeit richten wir unser Hirn auf das aus, was uns Freude bereitet.

Sie können es ja einfach ausprobieren – mehr Freude hat noch niemandem geschadet.

Und wenn Sie jetzt Zweifel haben, dann habe ich ein paar Klopfsätze für Sie.

Auch wenn ich mich wirklich selten freuen kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass mir diese drei Schritte helfen können.

Auch wenn ich nicht glauben kann, dass es so einfach ist, mehr Freude zu erleben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das trotzdem auszuprobieren.

Auch wenn ich es so schwer finde, mich zu freuen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese Schritte ein paar Tage lang auszuprobieren.

Sie sind dran:
Was macht Ihnen Freude?
Können Sie sich vorstellen, mehr Freude zu empfinden?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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