Es sich gut gehen lassen

Balance

Balance

Manchmal hat man Rückschläge im Leben. Manchmal wird man jäh zurückgeschubst in Situationen oder Erlebnisse, von denen man dachte, sie seien ja schon überwunden. Und dann fällt es schwer, weiter zuversichtlich zu sein.

Und dennoch brauchen wir Zuversicht, um unser Leben gut zu leben und vielleicht zu verbessern. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, dass wir uns gelegentlich selbst sabotieren, wenn ein Teil von uns meint, es geht uns jetzt doch zu gut.

Dahinter steckt ein uralter Glaube.

Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelernt habe, aber ich war lange Zeit der festen Überzeugung, dass sich gute und unangenehme Erlebnisse sozusagen ausgleichen müssen. Wenn es mir also eine Zeit lange gut ging, dann musst automatisch als Ausgleich etwas Schlechtes passieren. Ich habe lange Jahre gut darauf aufgepasst, dass es mir ja nicht zu gut ging – damit konnte ich dann das Schlechte auch vermeiden.

Leider lebt man auf diese Weise das Leben mit angezogener Handbremse. Und das ist schade, denn dieser Glaubenssatz ist einfach völlig falsch. Es gibt keine Aufrechnung von Gut und Schlecht, nicht einmal per Land oder gar global. Es geht uns in Deutschland nicht gut weil es anderen Menschen schlecht geht, oder umgekehrt. Und doch glaube viele daran, dass es uns als Person zu gut gehen könnte.

Zum Glück kann man das klopfen. Und dann darf das Leben auch richtig schön werden, ganz ohne schlechtes Gewissen oder Einschränkungen.

Auch wenn ich mal gelernt habe, dass sich Gutes und Schlechtes die Waage halten, sozusagen aus himmlischer Gerechtigkeit, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass das ein Missverständnis war.

Auch wenn ich noch nie hinterfragt habe, ob es denn tatsächlich eine Balance von Gutem und Schlechtem in meinem Leben geben muss, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir zu fragen, wer das wohl bestimmen soll?

Auch wenn ich das mal gelernt habe und dran glaube – und deswegen sehr vorsichtig bin, wenn ich mich freue, bin ich total okay so wie ich bin und erlaube mir jetzt, meine Lebensfreude auch voll und ganz zu genießen.

Und wie geht es Ihnen jetzt? Was möchten Sie heute voll und ganz genießen?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie an diesem Thema weiter arbeiten möchten, rufen Sie mich einfach an – dann können wir über Termine reden.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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