Erkältung – Glaubenssätze

Schnupfenvirus

Böser Virus

Wir glauben zu wissen, wie eine Erkältung abläuft – zumindest bei uns selbst. Vielleicht haben Sie das Muster für sich auch schon erkannt, aber hier sind noch einmal zwei Beispiele aus meinem Bekanntenkreis:

Bei Helga beginnt es mit einem Kratzen im Hals, dann fängt die Nase an zu laufen, und sie quält sich ein paar Tage mit einer verstopften Nase. Dann zieht die Erkältung in die Nebenhöhlen, so dass ständig Schleim den Rachen herunterläuft. Daraus entwickelt sich ein Husten, der in der Regel vier bis sechs Wochen anhält. Dann erst wird es langsam besser. Sie kennt das schon und stellt sich darauf ein, indem sie immer Hustenbonbons vorrätig hat. Und die Nasendusche hat schon längst einen festen Platz im Badezimmer. Erkältungen sind bei ihr immer langwierig und gehen nur ganz allmählich vorrüber.

Bernd dagegen kennt Erkältungen ganz anders. Bei ihm geht es mit ständigem Niesen los, das drei Tage lang alle Menschen in seiner Umgebung nervt. Dann läuft die Nase, er hat ein paar Tage Husten, und kurz darauf ist alles vorbei. Er macht sich darum keine Sorgen und hat auch nur ein- oder zweimal im Jahr überhaupt eine Erkältung.

Sind das wirklich dieselben Schnupfenviren?

Das ist gut möglich.

Denn unser Körper kann sehr unterschiedlich auf Viren reagieren. Und bei Viren helfen auch keine Antibiotika, wir sind also wirklich auf unser Immunsystem angewiesen. Und vielleicht ist das bei Helga und Bernd ganz unterschiedlich trainiert.

Und ganz sicher haben die beiden ganz unterschiedliche Glaubenssätze über den Verlauf „ihrer“ Erkältung entwickelt:

Bernd ist vermutlich recht unbekümmert und verlässt sich darauf, dass sein Körper die Erkältung locker in den Griff bekommt. Für ihn ist es am schwierigsten, genug Taschentücher dabei zu haben, das ist er nämlich nicht gewohnt.

Helga dagegen ist ein Profi, was den Umgang mit Erkältungen angeht. Sie fährt alles auf, hat ein ganzes Arsenal an Maßnahmen zur Verfügung – und es ist jedesmal eine große Anstrengung, die Erkältung wieder loszuwerden.

Sehen Sie die unterschiedlichen Glaubenssätze?

Helga kann sich wahrscheinlich gar nicht mehr vorstellen, dass ein Schnupfen harmlos in einer Woche vorbeigeht. Und schon ist sie in ihrer Erkältung gefangen und erlebt jedesmal dasselbe Martyrium.

Wenn Ihnen die Erfahrung von Helga vertraut vorkommt, dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, Ihre Glaubenssätze zu verändern.

Auch wenn ich mich daran gewöhnt habe, dass eine Erkältung für mich langwierig und unangenehm verläuft, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es sich hier um einen Glaubenssatz handelt, den ich auslebe.

Auch wenn ein Teil von mir glaubt, dass Erkältungen mühsam sind und mein Immunsystem mit Viren nur schlecht umgehen kann, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir und meinem Immunsystem jetzt, Erkältungen ab sofort locker und schnell abzuwehren.

Auch wenn ich die Erfahrung gemacht habe, dass Erkältungen bei mir langwierig und unangenehm sind, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, ab sofort ganz andere Erfahrungen zu machen und Erkältungen locker zu überstehen – so wie Bernd!

Sie sind dran:
Wie läuft eine Erkältung bei Ihnen ab?
Was denken Sie über Ihr Immunsystem?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Was möchten Sie in Zukunft verändern?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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