Ein Blick auf innere Widerstände

Innerer Widerstand

Innerer Widerstand

Letzte Woche habe ich über die innere Einstellung geschrieben. Heute geht es darum, was passiert, wenn man versucht, diese Einstellung zu verändern.

Mal angenommen, Sie entscheiden sich, Ihre innere Einstellung zu einem anderen Menschen zu ändern, und von jetzt an freundlich und offen zu diesem Menschen zu sein – obwohl er oder sie im Umgang schwierig und vielleicht verletzend war.

Sie wissen um die Resonanz zwischen Ihnen und diesem Menschen, und wollen sie bewusst verändern und auflösen. Und Sie beginnen vielleicht sogar einfach mit dem Vorhaben.

Dann tauchen in der Regel Widerstände auf.

Das hat er doch gar nicht verdient!
Diese Zicke war immer unfreundlich zu mir.Wenn ich jetzt freundlich bin, dann ist das doch eine Lüge.
Ich will mich nicht verbiegen!
Ich kann ihr doch keinen guten Tag wünschen, wenn ich sie am liebsten in der Hölle schmoren sähe.

Und diese Widerstände sind wichtig. Sie müssen geachtet und beachtet werden, damit Sie Ihre innere Einstellung wirklich dauerhaft ändern können.

Erst wenn Sie dranbleiben und diese Widerstände ansehen, würdigen und dann auflösen, kann sich Ihre innere Einstellung wirklich ändern.

Wie mühsam!

Nun, es geht zunächst einmal darum, die wichtigsten Widerstände zu lösen, dann geht der Rest meistens schon von alleine. Es ist also keine Mammutaufgabe, aber ein bisschen durchhalten müssen Sie schon – wenn es einfach wäre, dann wäre diese Welt schon jetzt viel freundlicher.

Suchen Sie sich also die lauteste Stimme in Ihnen, die schreit, dass das nicht geht, und klopfen Sie:

Auch wenn ein Teil von mir sagt, dass es nicht geht, so zu denken, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es doch geht.

Auch wenn diese innere Stimme jammert und schreit und jede Menge Einwände hat, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, meine Einstellung trotzdem zu ändern.

Auch wenn ich diese Widerstände habe und ein großer Teil von mir sich gar nicht ändern möchte, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, meine innere Einstellung trotzdem sanft und dauerhaft zu verändern.

Ändern Sie die Sätze, so dass Sie zu Ihnen passen, werden Sie konkret – und wenn es sich richtig anfühlt, dann fluchen Sie auch. Sagen Sie die Schimpfwörter durchaus laut, denn nur so würdigen Sie die Widerstände wirklich.

Jetzt sind Sie dran:
Was ist der lauteste Widerstand? Wenn Sie das in einen Kommentar schreiben, kann ich Ihnen einen passenden Klopfsatz dazu geben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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