EFT beim Zahnarzt

Würg

Würg.

Ab und an schreibe ich ja gerne über ganz konkrete Erlebnisse. Und heute kann ich über einen Zahnarztbesuch berichten, bei dem mir EFT sehr geholfen hat.

Nun ist es so, dass ich vor dem Zahnarzt schon lange keine Angst mehr habe. Seit Jahren gehe ich in dieselbe Praxis, mag meinen Zahnarzt und fühle mich dort in guten Händen. Und trotzdem hilft es mir jedesmal, die Fingerpunkte zu reiben, wenn ich mich in den Stuhl lege. Manchmal bin ich dann so entspannt, dass sich mein Arzt schon wundert.

Diesmal allerdings stand etwas auf dem Programm, das mir schon häufiger Schwierigkeiten bereitet hat: Abdrücke machen.

Ich hasse diese „Löffel“, die mir in den Mund geschoben werden, denn meistens lösen sie den Würgereiz aus. Mein Kiefer ist klein, und selbst die kleinsten Löffel stoßen hinten an. Und diesmal, so wurde mir eröffnet, müsse ich fünf Minuten stillhalten, während die Masse aushärtet, weil es um besondere Abdrücke ging.

Fünf Minuten äußerster Konzentration, um immer durch die Nase zu atmen und dem Gefühl zu ersticken nicht nachzugeben.

Ganz ehrlich, ohne EFT hätte ich das nicht geschafft.

Aber so habe ich meine Fingerpunkte gehalten und mental geklopft, ganz konzentriert. Und die Assistentin hat mir – was ich besonders toll fand –  Geschichten erzählt, damit die Zeit schneller rumging.

Es hat funktioniert, ganz ohne Einstimmungssätze, ich bin einfach nur mental die Punkte durchgegangen. Zum Glück musste ich nicht gähnen, aber ein paarmal habe ich schon tief durchgeatmet.

Ich empfehle das Klopfen ohne Einstiegssätze immer dann, wenn man mitten in der Situation drinsteckt, die Gefühle sind dann sowieso da und können sofort bearbeitet werden.

Aber für den Fall, dass Ihnen demnächst ein Zahnarztbesuch bevorsteht und das Stress auslöst, biete ich Ihnen hier ein paar Klopfsätze an:

Auch wenn es so schrecklich ist, dass ich zum Zahnarzt muss, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass es vielleicht nicht so schrecklich sein muss wie es sich gerade anfühlt.

Auch wenn ich Angst vor dem Zahnarzt habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das auch dem Zahnarzt zu sagen, damit er mir helfen kann, damit umzugehen.

Auch wenn es sich beim Zahnarzt furchtbar anfühlt, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich dort trotzdem sicher bin.

Sie sind dran:
Was ist das Schlimmste beim Zahnarzt?
Was passiert, wenn Sie genau das klopfen?
Wie möchten Sie sich beim Zahnarzt fühlen?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, mit mir zu arbeiten, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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