Die Welt ist gut

katastrophe

Katastrophe!

Ich kenne Menschen, die schlittern von einer Katastrophe in die nächste. Die haben sich kaum von einem Nackenschlag erholt, schon kommt wieder ein Tiefschlag.

Manche behalten dabei ihren Humor, andere werden verbittert und zynisch.

Dabei ist das alles nur ein Symptom. Ein grausames, bitteres Symptom – aber letztlich etwas, das verändert werden kann.

Denn hinter diesen ganzen Ereignissen und Erlebnissen, hinter all den Katastrophen und Nackenschlägen steht nur eines: Das Gefühl, die Welt sei schlecht.

Wer grundsätzlich Schlechtes, Schlimmes und Katastrophen erwartet, der bekommt sie auch.

Nun will ich nicht sagen, dass Vorsorge schlecht wäre – ich nutze einen Helm beim Fahrradfahren und hatte in 20 Jahren keinen Unfall – aber es zählt eben die innere Erwartung.

Da lohnt es sich, ganz genau hinzuschauen:

Wie war das damals?

Was haben unsere Eltern immer gesagt?

– Freu dich nicht zu früh.
– Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.
– Hochmut kommt vor dem Fall.
– Das dicke Ende kommt noch.

Und es fällt uns häufig schwer, schöne Erlebnisse auch unbeschwert zu genießen, weil immer das Gefühl da ist, es ist ja bald vorbei, und dann kommt wieder der ganze Stress.

Das große Problem dabei ist – wir kriegen im Prinzip immer das, was wir erwarten. Und wenn mal etwas dabei ist, das wir nicht erwarten, wie der berühmte Lottogewinn, dann wird alles schnell wieder auf das erwartete und gewohnte Niveau herunter gestutzt.

Die Lösung: Die innere Einstellung ändern.

Nicht schon wieder, oder?

Doch, die innere Einstellung ist wirklich der Schlüssel zu allem, vor allem aber zum Glücklichsein. Und der erste, wichtigste, unentbehrliche Schritt ist die Annahme, dass die Welt gut ist.

Ich rede nicht von blindem Vertrauen.

Aber ich rede davon, Gutes zu erwarten, sich über das kleine Glück zu freuen und die Einstellung zu pflegen, dass mehr Gutes kommt.

Ja, das heißt auch, die Angst vor dem nächsten Tiefschlag loszulassen.

Und wenn einer kommt, dann tief durchatmen und ziehen lassen. Der nächste gute Moment kommt bestimmt.

Was ich jetzt sage, klingt für viele sicher verwegen: Wir sind hier auf der Erde, um Dinge intensiv zu erleben. Um zu spielen, zu entdecken, zu leben. Mit allem Drum und Dran.

Wir sind nicht hier, um zu leiden.

Das weiß ich inzwischen ganz genau. Und daher möchte ich Sie bitten: Schenken Sie Ihre Aufmerksamkeit dem Schönen, Guten und Wunderbaren. Freuen Sie sich über jeden Regenbogen, die Vögel im Park, den Sonnenschein und auch über den Regen.

Es klingt so banal. Aber genau dann werden Sie immer mehr Freude erleben.

Und jetzt klopfen wir:

Auch wenn ich gelernt habe, immer das Schlimmste zu erwarten, dann kann ich nur positiv überrascht werden, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, wie sehr ich mir damit mein Leben schwer mache.

Auch wenn es mir richtig schwerfällt, mich einfach zu freuen, weil ich immer schon an das denke, was danach kommen muss, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Mich-Freuen an kleinen Dingen zu üben.

Auch wenn ich gar nicht glauben kann, dass ich ohne Katastrophen und Nackenschläge durch das Leben gehen kann, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diesen ganzen Horror hinter mir zu lassen.

Sie sind dran:
Wie geht es Ihnen mit dieser Idee? Worüber haben Sie sich zuletzt gefreut?

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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