Die Sache mit Krieg und Frieden

Liebe ist stärker als Hass

Liebe ist stärker als Hass

Vor zwei Wochen erst habe ich hier im Blog über die Gewalt in den alltäglichen Gedanken gesprochen. Und seit ein paar Tagen ist Frankreich „im Krieg“, werden Bomben abgeworfen, wird auf schreckliche Gewalt mit noch mehr Gewalt geantwortet.

Vielleicht ist ein Teil davon sinnvoll. Vielleicht ist es nötig. Vielleicht ist es auch grundfalsch und scheucht noch mehr Menschen in die Arme der Daesch (arabischer, abfälliger Name für den IS).

In jedem Fall sterben noch mehr Menschen, ganz sicher auch völlig unbeteiligte Menschen, die genau wie die Opfer in Paris zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Das ist eben so im Krieg.

Und genau das ist das Problem.

Energetisch gesehen, wächst all das, dem wir Aufmerksamkeit schenken. Wir bekommen das, was wir als Ziel unserer Anstrengungen denken und benennen.

In den Worten mancher Politiker ist das Ziel „Krieg dem Terror“.

Und was haben wir sprachlich in diesem Ausdruck? Unendlich viel Gewalt und Tod. Und kein bisschen Frieden.

Genau das werden wir bekommen, wenn der Fokus so bleibt.

Vielleicht gibt es ja kaum eine andere Möglichkeit, den Daesch direkt zu schwächen.

Aber das einzige Mittel, dass auf Dauer Frieden bringen kann, ist ganz sicher nicht noch mehr Krieg. Frieden geht nur darüber, dem Daesch die Propaganda zu versauen und die Unterstützung zu entziehen. Klarzumachen, dass der Westen eben nicht alle Muslime verfolgt. Dass er eben nicht rassistisch, brutal und ohne Werte agiert. Sondern dass wir im Westen Partner sein können.

Der gesamte Umgang mit dem Nahen Ostens muss sich verändern. Seit wie vielen Jahren werden dort Regionen vom Westen und Alliierten bombardiert? Zwei Irak-Kriege, Afghanistan, Intifada, Jemen (dort ist es Saudi Arabien, das mit westlichen Waffen eingreift), seit zwei Jahren Syrien … es ist endlos. Und genau das muss aufhören, damit dort Frieden einziehen kann. Der Hass muss aufhören. Die Armut und die Unterdrückung müssen aufhören.

Damit die jungen, frustrierten Männer ohne Halt nicht länger so einfach von den Scharfmachern verzaubert werden können. Damit das Paradies eben nicht unbedingt als das einzige Ziel im Leben gesehen wird.

Unser Fokus als Mensch in dieser Welt muss auf dem Frieden liegen, wenn wir Frieden wollen.

Und auf der Liebe.

Zum Glück gibt es sehr viele Helfergruppen, wo dieses Ziel schon gelebt wird. Hier in Kiel ist der Einsatz unfassbar beeindruckend. (Ein Hurrah für Kiel hilft Flüchtlingen! Ihr seid der Hammer!) Und in anderen Städten ist es sicherlich ähnlich.

Und genau das brauchen wir: Hilfe, Unterstützung, Liebe. Vor allem im Kopf, aber auch im Handeln. Das Gegenteil von Angst, Abschottung und Umbringen.

Krieg fängt im Kopf an. Frieden auch.

Ich möchte Sie bitten, sich innerlich für den Frieden zu entscheiden. In Gedanken Licht und Liebe in den Nahen Osten zu schicken und vielleicht so gut es geht, vor Ort mitzuhelfen. Die Ängste loszulassen, die die vielen fremden Gesichter, die fremde, harte Sprache auslösen können. Vorsicht ist okay, aber Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Und vielleicht helfen ja auch die Klopfsätze.

Auch wenn es schlimm war, die Nachrichten aus Paris zu sehen, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt gegen Hass und Angst.

Auch wenn sich ein Teil von mir wünscht, dass diese Terroristen einfach weggebombt werden könnten, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Hass loszulassen.

Auch wenn mir der Terror Angst macht, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, den Fokus auf Liebe und Frieden zu richten.

Sie sind dran:
Haben Sie gute Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht?
Können Sie sich vorstellen, trotz der Nachrichten gelassen zu bleiben?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Dieses Thema ist so ernst, dass ich keine Werbung für mich und das, was ich tun kann, machen möchte. Stattdessen möchte ich Sie noch einmal bitten, Ihre Gedanken auf Frieden auszurichten. Frieden fängt im Kopf an. In jedem einzelnen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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4 Antworten auf Die Sache mit Krieg und Frieden

  1. Anette sagt:

    Make klopf not war on terrorism !

  2. Danke für die klaren Aussagen.
    Herzliche Grüße aus Haltern am See,
    Barbara Schmidt-Ontyd

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