Die Sache mit dem Wünschen

Wünsch dir was!

Ach, denken sich sicher viele von Ihnen, wenn es denn nur so einfach wäre! Wünsch es dir doch, heißt es vereinfacht im Gesetz der Anziehung, oder bei den Bestellungen beim Universum. Und wenn es nicht klappt, dann haben wir selbst eben etwas falsch gemacht, dann liegt es an uns, dann sind wir einfach nicht gut genug, lassen nicht gut genug los, sind nicht präzise genug. Und schon laufen wir wieder auf dem Pfad der Enttäuschung in die Falle.

Es liegt aber nicht an uns, beziehungsweise machen wir gar nichts falsch. Wir tragen nur Überzeugungen in uns, die wir von unseren Eltern gelernt oder im Laufe des Lebens entwickelt haben. Diese Glaubenssätze prägen unsere Erwartungen und oft genug unser Verhalten – und beeinflussen eben die Sache mit dem Wünschen.

Wenn ich mir zum Beispiel einfach so für Ende des Monats eine Million wünschen würde (und ich spiele nicht einmal Lotto!), dann stehen die Chancen nicht gut. Das liegt daran, dass ich es mir nicht so recht vorstellen kann, dass es überhaupt möglich ist. Dabei ist das „wie“ noch nicht einmal meine Aufgabe beim Wünschen – aber das Gehirn rennt trotzdem los und sagt, nee, geht nicht. Punkt, aus.

Merken Sie etwas? Das ist nämlich auch so ein Glaubenssatz. Dahinter steckt die Überzeugung, dass ich keine Million haben kann. Gräbt man tiefer, findet sich vielleicht sogar eine noch fiesere Überzeugung: Ich bekomme nie das, was ich mir wünsche.

Kennen Sie das? Wie war das denn, als Sie klein waren? Haben Sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten bekommen, was Sie sich gewünscht haben? Wenigstens ab und zu? Oder haben Sie irgendwann entschieden, sich gar nicht mehr auf Geschenke zu freuen, weil Sie sowieso immer nur irgendwelches Zeug bekommen haben, das sie gar nicht interessiert hat?

Ich bekomme sowieso nicht das, was ich mir wünsche.

Und da hört das Universum genau zu und schickt uns immer wieder – wunschgemäß – das, was sowieso nicht haben wollen. Eine ziemlich blöde Falle, nicht wahr? Es ist noch harmlos, wenn das nur zum Geburtstag oder zu Weihnachten passiert.

Zum Glück gibt es EFT, mit dem man solche Überzeugungen auflösen kann. Und das geht ganz einfach:

Auch wenn ich glaube, dass sich meine Wünsche sowieso nicht erfüllen können, dürfen oder sollen, habe ich mich gern.

Auch wenn ich glaube, dass ich niemals eine Million haben kann, darf oder werde, bin ich okay so wie ich bin.

Und dann legen Sie los!

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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