Die Sache mit dem Essen

Spinat

Spinat

Ich habe gerade einen faszinierenden Artikel gelesen, in dem es darum ging, dass schlechte Erfahrungen mit Essen – und zwar nicht nur Erfahrungen mit verdorbenem Essen – im Körper abgespeichert und später als Unverträglichkeit ausgedrückt werden können.

Für mich macht das absolut Sinn. Ich weiß, dass wir alle möglichen Erfahrungen auch auf der körperlichen Ebene abspeichern. Warum also nicht üble Erfahrungen, wenn man zu Beispiel als Kind zum Essen gezwungen wird?

Und unser Körper und unser Unterbewusstsein versuchen uns davor zu schützen, solche schlechten Erfahrungen erneut zu machen. Also mögen wir dieses Essen womöglich nie wieder im Leben.

Im Artikel ging es um Spinat. Als Kind wurde der Autor gezwungen, stundenlang vor dem Teller mit Spinat zu sitzen, nur um aufzuessen. Kennen Sie das auch? Ich habe das jedenfalls ebenfalls erlebt. Und ich kann Pilze bis heute nicht ausstehen. Zum Glück muss ich das auch nicht.

Der Artikel hat mich auch deswegen so sehr fasziniert, weil wir mit EFT über eine Möglichkeit verfügen, die emotionale Ladung dieser Erfahrungen im Zusammenhang mit Essen zu entschärfen, und damit sowohl die unangenehme Erinnerung als auch die im Körper abgespeicherte Abneigung gegen dieses Essen zu bearbeiten. Und es ist durchaus möglich, dass Ihnen anschließend das früher so verhasste Essen schmeckt.

Natürlich muss man nicht daran rühren, wenn Sie die Sache im normalen Leben nicht beeinträchtigt. Sollte das aber der Fall sein, lohnt es sich, über diesen Zusammenhang nachzudenken.

Hier ist der Link zum Artikel (auf Englisch):
Can Early Food Trauma Adversely Affect our Brain Decades Later?

Ich habe mir ein paar Klopfsätze ausgedacht, die Ihnen im Fall der Fälle helfen können, das Essen wieder schmackhaft zu machen:

Auch wenn mir xyz einfach nicht schmeckt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, alles loszulassen, was dahinter stecken könnte.

Auch wenn ich damals gezwungen wurde, xyz zu essen, dabei wird mir heute noch schlecht davon, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass dieses Essen harmlos ist, und ich die schlechten Erinnerungen jetzt loslassen darf.

Auch wenn ich xyz überhaupt nicht mag, mir ist das so richtig ausgetrieben worden, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, alle heftigen Gefühle zu diesem Essen jetzt loszulassen – und dann ist es vielleicht auch egal, ob ich es mag oder nicht.

Hier muss ich eine Warnung einfügen:
Selbst wenn Sie an echten Nahrungsmittelallergien leiden, kann dieser Ansatz hilfreich sein. Aber führen Sie bitte eventuelle Experimente in diesem Fall sehr vorsichtig, und ggf. im Beisein eines Arztes aus. Machen Sie das auf keinen Fall alleine!

Sie sind dran:
Welches Essen schmeckt Ihnen nicht?
Gibt es eine Geschichte dahinter?
Was hat sich beim Klopfen verändert?
Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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