Die Lösungssuchmaschine

Vom Problem zur Lösung

Vom Problem zur Lösung

Wer kennt das nicht? Ganz viel zu erledigen, und dann kommt noch irgendetwas dazwischen. Das Kind will etwas vorzeigen, der Hund muss raus, der Kollege hat schon wieder eine Frage oder das Telefon klingelt ununterbrochen.

Und schon steigt der Blutdruck und Stress kommt auf. Und dann wird alles noch schlimmer, denn jetzt können wir uns nicht mehr gut konzentrieren. Wenn die nächste Störung kommt, geht gar nichts mehr.

Das ist eine echte Stress-Spirale.

Zum Glück gibt es einen Ausweg.

Jetzt heißt es innezuhalten. Eine Minute lang gar nichts tun (außer vielleicht klopfen), durchatmen und alle Gedanken loslassen. Dann wird der Kopf frei für Lösungen. Und dann entscheiden Sie, was zuerst getan wird und was warten kann.

Dies ist der erste Schritt zu einer ganz neuen Einstellung: Es geht nicht um Probleme. Die hat jeder sowieso und das reichlich. Es geht um Lösungen. Unser Gehirn ist eine Produktionsmaschine für Lösungen. Das Problem liefert lediglich die Fragestellung, jedenfalls, wenn man es richtig macht.

Hier ein kurzes Beispiel: Mal angenommen, ich will morgen nach Hamburg, habe aber kein Auto, weil es vorhin liegengeblieben ist und in der Werkstatt steht.

Wer problemorientiert denkt, der ärgert sich jetzt darüber, dass das Auto kaputt ist. Dass die Hersteller gepfuscht haben. Dass die Werkstatt so lange braucht. Dass der Tag sowieso schon bescheiden gelaufen ist und dass jetzt alles im Eimer ist und so weiter und so weiter.

Wer Lösungen sucht, der überlegt zuerst, was eigentlich das wirkliche Problem ist: Wie komme ich morgen nach Hamburg? Oder, wie erledige ich das, was ich in Hamburg will, am einfachsten ohne eigenes Auto?

Und schon purzeln die Lösungen aus unserer Lösungssuchmaschine:

Ich könnte die Bahn nehmen. (Dauert aber vielleicht zu lange.)
Ich könnte ein Auto mieten. (Ist vielleicht zu teuer.)
Ich könnte mir ein Auto von einem Freund leihen. (Wegen Unfallgefahr riskant.)
Ich könnte jemanden bitten, mich zu fahren.
Ich könnte den Termin verschieben.
Ich könnte die Sache über Skype erledigen, dann muss ich gar nicht fahren.
Ich könnte den Termin mit einem Treffen und einer Übernachtung bei Freunden verbinden, dann lohnt sich der Zeitaufwand wirklich.

Und so lässt sich Stress vermeiden. So können Sie Lösungen finden, die Spaß machen.

Sie müssen nur ein bisschen anders denken.

Und Sie wissen ja: Mit EFT lässt sich das Denken recht einfach verändern:

Auch wenn ich es so gewohnt bin, mich über Probleme aufzuregen und darüber die Lösungen vergesse, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir ab sofort, im Problem die wahre Fragestellung zu finden.

Auch wenn ich schon so viel Zeit damit verbracht habe, Probleme hin und herzuwälzen, bin ich okay so wie ich bin und ich entscheide mich jetzt, ab sofort mein Gehirn nach Lösungen zu fragen.

Auch wenn das eine ganz neue Idee ist und ich noch nie so über Probleme nachgedacht habe, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir ab sofort, meine Lösungssuchmaschine effizient und mit Spaß einzusetzen.

Und? Welches Problem hat Ihre Lösungssuchmaschine heute schon gelöst? Schreiben Sie es in den Kommentar und geben Sie anderen damit einen Tipp.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Möchten Sie mehr Hilfe bei einem großen Problem haben, schreiben Sie mir eine Email, und wir suchen gemeinsam eine Lösung.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
Dieser Beitrag wurde unter Deutsch, EFT abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.