Die Kraft des Entrümpelns

Entrümpeln

Entrümpeln

Außen wie innen.

Das ist einer der schamanischen Grundsätze: So wie das Leben um uns herum aussieht, so sieht es auch im Inneren aus – das eine reflektiert das andere.

Dieser Satz provoziert.

Stimmt es denn wirklich, dass eine unaufgeräumte Wohnung eine unaufgeräumte Seele beherbergt?

Nein, so direkt funktioniert das nicht. Aber es ist schon so, dass es sich im Chaos schlechter geradlinig denken lässt.

Hier höre ich sofort Widerspruch: Ich brauche mein Chaos, um kreativ zu sein!

Und ich verrate Ihnen ein Geheimnis… mein Schreibtisch ist zur Zeit auch chaotisch, es staplen sich viele Papiere und Konzepte, weil ich Neues aushecke. Zwar weiß ich immer noch, wo was liegt. Aber ich muss zugeben, dass mich das inzwischen immer mehr stört. Da wird sehr bald eine Aufräumaktion gemacht.

Aufräumen lohnt sich übrigens immer. Es lohnt schon deswegen, um Dinge loszuwerden, die einen noch in einer Energie festhalten, die man längst hinter sich lassen wollte.

Für mich sind das z.B. Studienunterlagen. Ich habe mein Studium vor fast 20 Jahren abgeschlossen. Die Forschung ist inzwischen weitergegangen, und meine Mitschriften sind mit Sicherheit veraltet. Das Meiste habe ich längst entsorgt. Ich werde auch in diesem Leben nicht mehr Englischlehrerin an einem Gymnasium, meine Ziele sind inzwischen ganz andere.

Klammert man sich nun an derartige Unterlagen, mit dem Gedanken, man könnte das ja doch irgendwann noch einmal brauchen, dann besteht keine Klarheit für die neuen Ziele. Mit einem Bein steckt man dann vielleicht noch an der Uni. Kein Wunder, dass die Signale, die man unbewusst aussendet, nicht ganz zu den neuen Zielen passen – und dann wird der Weg dorthin mühsam.

Entrümpeln braucht Mut. Aber es lohnt sich.

Und wenn in Ihrer Wohnung oder auf Ihrem Schreibtisch wieder Klarheit herrscht, dann wird auch das Leben klarer und ordentlicher. Dann lassen Sie die Vergangenheit los und werden offen für die Zukunft.

Hier kommen ein paar Klopfsätze, um die Sache leichter zu machen – ich weiß, wie schwer Loslassen fällt:

Auch wenn es mir so schwer fällt, aufzuräumen und zu entrümpeln, ich bin okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich die neue Klarheit genießen könnte.

Auch wenn es mir so schwerfällt, mich von Gegenständen zu trennen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, die Sachen aufzuheben, die mir wirklich Freude machen, und mich von dem Rest zu trennen.

Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, irgendetwas einfach wegzuwerfen, das einen Platz in meiner Wohnung hat, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mich nur noch mit Gegenständen zu umgeben, die ich wirklich von Herzen liebe.

Jetzt sind Sie dran:
Was haben Sie in letzter Zeit losgelassen? Schreiben sie einen Kommentar und ermutigen Sie andere Leser!

(Ich habe gerade einen Glaskerzenständer abgelegt, der einfach nicht funktional war und deswegen über zehn Jahre in einem Karton gelegen hat…)

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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