Die Komfortzone

außerhalb der Komfortzone

Oh je, neues Zeug!

Vielen von Ihnen kennen das Wort wahrscheinlich. Es bezeichnet ganz einfach einen Bereich, in dem wir uns unterbewusst wohl fühlen. Jeder Mensch hat viele verschiedene Komfortzonen, z.B. bei der Umgebungstemperatur, bei der Menge Wasser, die wir zu uns nehmen, bei dem Essen, was wir mögen, aber auch bei weniger greifbaren Dingen wie dem Kontostand, dem Preis von Hotelzimmern, oder bei dem Niveau von Luxus, den wir uns erlauben.

In der Regel sind diese Komfortzonen unproblematisch. Wir leben in ihnen, fühlen uns mehr oder weniger wohl und merken gar nicht, dass sie uns auch begrenzen. Schwierig wird es dann, wenn wir etwas im Leben ändern wollen, und plötzlich feststellen, dass wir uns unwohl und angespannt fühlen, vielleicht sogar Angst haben. Dann haben wir eine Komfortzone verlassen.

Unser Unterbewusstsein verteidigt nämlich diese Komfortzonen. Das ist eine durchaus sinnvolle Schutzreaktion, denn außerhalb einer Komfortzone befinden wir uns in Bereichen, in denen wir uns nicht auskennen und in denen womöglich Gefahr droht. Auch wenn es die Säbelzahntiger nicht mehr gibt, warnt das Unterbewusstsein immer noch vor ihnen. Seien Sie ihm nicht böse, es will nur helfen und uns schützen.

Durch diesen Mechanismus landen Lottogewinner häufig nach wenigen Jahren wieder dort, wo sie vor dem Geldregen waren. Ein großer Lottogewinn bedeutet ja ein massives, gleichzeitiges Verlassen von vielen Komfortzonen. Denken Sie an das neue Haus, das Luxusauto, die Parties, die Reisen, die viele Lottogewinner sogleich anschaffen und absolvieren. Das ist alles so extrem neu, dass die Freude darüber bald von Unsicherheit eingeholt wird. Und in diesem Moment schlägt das Unterbewusstsein zu und „korrigiert“ den ungewohnten Zustand mit Hilfe von Entscheidungen, die den Gewinner zurück in seine alten Komfortzonen bringen – selbst wenn das keine erfreulichen Zustände waren.

Doch Wachstum, so heißt es in vielen Selbsthilfebüchern, findet außerhalb der Komfortzone statt. Das heißt, Veränderung und Wachstum sind unkomfortabel, weil unser Unterbewusstsein gleichzeitig versucht, uns in der Komfortzone zu halten. Somit müssen wir viel Energie aufwenden, um uns mit viel Willen und Entschlusskraft gegen unser Gefühl voran zu arbeiten. Es wäre viel leichter, wenn wir das Unterbewusstsein auf unsere Seite ziehen. Das gilt insbesondere, falls Sie mal im Lotto gewinnen

Und da hilft EFT. Hier sind ein paar Klopfvorschläge:

Auch wenn es so anstrengend ist, etwas Neues zu machen und auszuhalten, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube es mir jetzt, dieses Neue und diese Aufregung und Anspannung zu genießen.

Auch wenn sich mein Leben verändert, und mich das verunsichert und beunruhigt, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir zu wissen, dass auch das Neue bald vertraut sein kann und ich mich dort wohlfühlen darf.

Auch wenn ich meine Komfortzonen gar nicht verlassen will, weil das so unangenehm ist, habe ich mich gerne so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt sanftes Wachstum im optimalen Tempo.

Und? Was machen Sie heute Neues? Welche Komfortzone verlassen Sie heute für ein bisschen, nur so zur Übung? Schreiben Sie es in den Kommentar und inspirieren Sie andere!

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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Ein Kommentar zu Die Komfortzone

  1. Hallo Frauke,

    vielen Dank für die schöne Beschreibung von Komfortzonen. Ich wende es bei mir selbst beinahe jeden Tag an. Besonders spannend sind in dem Bereich die Gefühle die hinter den Ängsten stehen, wie z.B. Schuldgefühle oder peinliche Erlebnisse. Wo ich dann häufig auf Widerstand stoße sind meine Glaubenssätze. Jedoch lassen sich auch diese mit Hilfe von EFT / MET niederringen 🙂

    Liebe Grüße aus Hamburg nach Kiel
    Carsten Bruns

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