„Das wird mir alles zu viel!“

Viele Menschen leben und arbeiten am Rande ihrer Leistungsfähigkeit. Das wird von uns erwartet, und das erwarten wir auch von uns selbst. Und so wird der Druck manchmal so hoch, dass wir das Gefühl habe, jetzt geht gar nichts mehr. Das ist jetzt alles zu viel!

Dann hilft EFT.

Gehen Sie möglichst an einen Ort, wo Sie ungestört sind. Das darf sogar die Toilette sein, wenn Sie mitten auf der Arbeit von diesem Gefühl erwischt werden.

Fangen Sie an zu klopfen. Ohne Worte. Einfach die Punkte durchklopfen. Es kann sein, dass Tränen fließen – lassen Sie sie zu. In diesem Fall sind Tränen wichtig. Sie drücken die Trauer und Verzweiflung aus, die in Ihnen stecken, und vor allem: Tränen machen es leichter. Das gilt ganz besonders, wenn Sie ein Mann sind.

Wenn Sie jetzt lieber eine strukturierte Klopfrunde haben möchten – bitte sehr:

Auch wenn mir das jetzt alles zu viel ist – AAAARGH, es ist ZU VIEL! – bin ich okay so wie ich bin.

Auch wenn ich einfach nicht mehr kann und mir das jetzt alles zu viel ist, habe ich mich gern so wie ich bin.

Auch wenn ich nicht mehr weiß, wie ich das alles schaffen soll, bin ich okay so wie ich bin, und bin offen für die Möglichkeit, dass sich eine Lösung findet.

AI: Ich kann nicht mehr!
AA: Das ist einfach zu viel!
UA: Das schaffe ich nie!
UN: Das ist zu viel für mich.
KP: Das schaffe ich nicht.
SB: Ich kann nicht mehr.
UA: Ich kann einfach nicht mehr.
HG: Keine Kraft. Das ist zu viel.

AI: Das wird mir einfach zu viel!
AA: Ich kann nicht mehr.
UA: Alle erwarten von mir, dass es immer so weiter geht.
UN: Aber ich kann nicht mehr.
KP: Ich gebe alles,
SB: aber jetzt habe ich nichts mehr zu geben
UA: Ich kann nicht mehr
HG: Jetzt gestehe ich mir das ein.
Ausatmen!

AI: Es ist mir zu viel!
AA: So viele Erwartungen!
UA: So viele Aufgaben!
UN: So viel zu tun!
KP: So viele Menschen, die alles von mir wollen!
SB: Und jetzt kann ich nicht mehr.
UA: Ich will auch nicht mehr.
HG: Ich kann nicht nur geben und geben und geben.
Ausatmen!

AI: Ich sehe das jetzt einmal anders.
AA: Ich schaue mir jetzt an, was wirklich wichtig ist.
UA: Und für das, was nicht wirklich wichtig ist, finde ich andere Wege.
UN: Es gibt ja noch mehr Menschen als mich.
KP: Vielleicht kann mir jemand helfen.
SB: Und ich teile mir ab sofort meine Kraft gut ein.
UA: Ich suche mir Hilfe und mache nur noch das Wichtigste selbst. Und das mache ich dann richtig.
HG: Das fühlt sich gut an. So kann ich leben.
Ausatmen!

Es ist hilfreich zu erkennen, dass wir nicht alles alleine machen müssen. Es gibt immer Möglichkeiten, Aufgaben aufzuteilen und Hilfe zu finden. Es gibt tatsächlich Menschen, die genau die Dinge, die uns besonders schwer fallen, mit Leichtigkeit und Freude tun. Wir müssen sie nur finden – und uns dann erlauben, den Wert der Hilfe schätzen zu lernen.

Das kann ganz klein anfangen: Mir ist das mal so gegangen, als ich die Wahl hatte, ein Schreiben persönlich zu überbringen, oder einfach mit der Post zu schicken. Früher habe ich mich in der Regel entschieden, persönlich vorbeizufahren – und ich werde das auch immer mal wieder tun, weil mir die Menschen am Herzen liegen. Aber wenn ich merke, dass mir Dinge zu viel werden, dann kann ich mich eben auch entscheiden, eine Briefmarke auf den Umschlag zu kleben und für diese 55 Cent ein bisschen Stressfreiheit zu kaufen. Das ist kein hoher Preis, oder? Aber ich musste erst den Wert der Stressfreiheit schätzen lernen, ehe ich diesen Weg mit Freude gehen konnte.

Wenn Ihnen also alles zu viel wird und der Stress in Verzweiflung mündet, sofort klopfen. Und dann können Sie neue Möglichkeiten entdecken.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie wunderbare, erholsame und stressreduzierende neue Lösungen finden.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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4 Kommentare zu „Das wird mir alles zu viel!“

  1. Marlis sagt:

    Ein wunderbares Post Frauke – obwohl ich mir diese Woche Urlaub gönne und alles so nehmen kann, wie es kommt :-). Aber die nächste Woche kommt bestimmt – und auch mir wird wieder einiges zu viel werden.

    • Liebe Marlis, danke!
      Ich schreibe ja meistens über Dinge, die ich selbst erlebt habe – und in diesem Fall doppelt und dreifach! Ich hoffe, dass dir die Klopfrunden dann auch helfen, so wie sie mir geholfen haben.
      Alles Gute!

  2. Zitat: „Es gibt immer Möglichkeiten, Aufgaben aufzuteilen und Hilfe zu finden. Es gibt tatsächlich Menschen, die genau die Dinge, die uns besonders schwer fallen, mit Leichtigkeit und Freude tun.“
    Jaaaa, so ist es! Das hast Du prima auf den Punkt gebracht. Es ist eine Freude, Dinge zu tun, die ich gut kann. Und es ist eine besondere Freude, diese Dinge für Andere zu tun, weil es es dann eine doppelte Freude ist.
    “Whoever renders service to many puts himself in line for greatness – great wealth, great return, great satisfaction, great reputation, and great joy.“ – Jim Rohn
    In diesem Sinne: Schöne Ferien, liebe Frauke

  3. Liebe Karin,
    vielen Dank! Ja, es ist schön, anderen Menschen zu helfen, aber es ist auch schön, Hilfe zu bekommen. Man muss nur lernen, sie anzunehmen.
    Ich mag das Zitat von Jim Rohn, es macht wunderbar Mut.
    Liebe Grüße!

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