Das Sorgenkarussel

Bange Erwartung

Bange Erwartung

Sorgen sind oft unsere täglichen Begleiter. Schon beim Aufwachen sind sie da („Guten Morgen, liebe Sorgen“), sie begleiten uns durch den Tag und beim Einschlafen sind sie uns dann immer noch im Weg. Hinter diesen Denkmustern stecken Ängste, und eine davon möchte ich heute beleuchten. Dazu gibt es Klopfvorschläge, um das Muster auch gleich aufzulösen.

Angst:  Sich sorgen, weil man auf unangenehme Dinge vorbereitet sein möchte

Dies hat mit der Angst zu tun, dass Schreckliches passieren könnte. Wer unvorbereitet ist, den trifft es umso härter, er wird sozusagen kalt erwischt. Das ist ein uraltes Muster, aber vermutlich hat es in Deutschland als ein Erbe des Weltkriegs besonders große Verbreitung gefunden.

Es lohnt sich, diese Sache einige Runden lang zu klopfen. Möglicherweise kommt dann die Erkenntnis, dass es im Grunde genommen egal ist, ob man sich Sorgen macht oder nicht – es passiert sowieso was passiert. Es wäre also im Prinzip möglich, sich zu entspannen und zu genießen, und erst dann zu reagieren, wenn etwas passiert. Schauen Sie, was sich in Ihnen tut, wenn Sie in diese Richtung klopfen.

Hier sind ein paar Klopfsätze für den Einstieg.

Auch wenn ich mir ständig Sorgen mache, weil ich Angst habe, es könnte etwas Schlimmes passieren, und ich dann wenigstens vorbereitet sein will, habe ich mich gern so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, dass dies nur ein altes Muster ist.

Auch wenn ich lieber vorbereitet bin und daher an alles denke, was schiefgehen könnte, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass es reicht, einen Plan zu haben.

Auch wenn ich irgendwann gelernt habe, dass es dazu gehört, sich Sorgen zu machen, damit man nicht kalt erwischt wird, bin ich okay so wie ich bin und ich entscheide mich jetzt, einen Notfallplan zu machen und zu wissen, dass ich damit ausreichend vorbereitet bin, um mich zurückzulehnen und zu genießen.

Und? Was ist der Notfallplan für die schlimmsten Sorgen? Oder für die zweitschlimmste? Vielleicht können wir hier ja ein paar Notfallpläne sammeln, damit sich viele Leser die Sorgen sparen können.

*Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie Ihr persönliches Sorgenmuster grundsätzlich ändern wollen, dann schicken Sie mir eine Email. Wir klären dann, wie ich Ihnen dabei gezielt helfen kann.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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