Das Sorgenkarussel Teil 2

Enttäuschung

Enttäuschung

Heute geht es um die nächste Angst, die hinter einem Sorgenkarussel stecken kann.

Wenn man sich ständig Sorgen macht, dann ist das ein Muster. Solche Verhaltensmuster entstehen oft in der Kindheit. Sie haben immer eine Funktion und einen Sinn, auch wenn diese nicht immer der Erwachsenenlogik folgen. Es hilft, den Sinn hinter einem Muster zu verstehen, um es zu transformieren und unserem heutigen Erwachsenenleben anzupassen.

Daher also Angst Nummer Zwei:

2. Sorgen als Schutz gegen Enttäuschung

Dieses Muster ist ein wenig anders gelagert als Muster 1, das hilft, auf unangenehme Dinge vorbereitet zu sein. (Artikel zu Muster 1: „Das Sorgenkarussel“)

Das Muster, das wir heute besprechen, hat weniger mit Vorsorge zu tun als mit einer negativen Grundeinstellung. Wenn man sich auf das Schlimmste einstellt, kann man wenigstens nicht enttäuscht werden, wenn es dann auch eintrifft. Leider verhindert diese Einstellung aber auch, dass man das Leben genießen kann, weil der Fokus immer auf dem Schlimmsten liegt – und es dann eben auch oft genug entritt. Es ist also ein sehr hinderliches Muster.

Die Transformation wird möglich, indem Sie eine gelernte innere Einstellung zum Leben – „Mir passiert ja doch immer das Schlimmste – verändern. Das ist ein großer Schritt! Und solche großen Veränderungen sind immer ein Prozess und geschehen selten über Nacht. Dies ist also ein Thema, an dem Sie dranbleiben sollten. Klopfen Sie es in jedem Fall häufiger und jedesmal, wenn Sie sich wieder dabei ertappen, in die Resignation zu gehen.

Auch wenn ich mir Sorgen mache, damit ich nicht enttäuscht bin, wenn Dinge nicht so klappen, wie ich mir das wünsche, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, das Leben ein wenig gelassener zu sehen.

Auch wenn ich meine Enttäuschungen nur dann vermeiden kann, indem ich mir schon das Schlimmste ausmale, habe ich mich gern, und ich erlaube mir jetzt, anzunehmen was kommt, ohne mir Sorgen zu machen.

Auch wenn ich schon als Kind gelernt habe, dass ich immer wieder enttäuscht werde (ganz besonders zu Weihnachten!), habe ich mich trotzdem gerne und erlaube mir jetzt, dieses alte Muster aufzulösen und das Leben entspannter zu sehen.

Auch hier lohnt es sich sehr zu schauen, ob vielleicht ein spezifisches Ereignis hochkommt, wenn Sie diese Sätze klopfen. Unsere Glaubenssätze werden oft in der Kindheit durch Erlebnisse geprägt. Durch das Auflösen der Ladung dieser Ereignisse, können Sie wieder frei werden, das Leben leichter zu nehmen und öfters einmal sogar zu genießen.

*Bildquelle: F. Möbius

PS: Wenn Sie dieses Thema intensiver bearbeiten möchten, stehe ich gerne zur Verfügung. Schreiben Sie mir eine Email – hier klicken – und wir besprechen alles weitere in Ruhe. Ich arbeite sowohl in Kiel in meiner Praxis als auch per Telefon oder sehr gerne über Skype.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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