Das Ende des Hamsterrads

So viel zu tun!

So viel zu tun!

Als ich damals meine Praxis gegründet habe, las ich natürlich Gründerhandbücher. Und alle waren sich einig: Man müsse Unmengen an Zeit aufwenden, an Wochenenden sei gar nicht mehr zu denken, Urlaub ditto, und mit Glück bleiben ein paar Reststunden für die Familie übrig.

Na, vielen Dank auch. So wahnsinnig fühlte ich mich dann doch nicht. Klar, ich habe immer noch den Traum, mit vielen Menschen EFT zu machen. Aber mich selbst dafür komplett aufzugeben, das kam und kommt eben nicht in Frage.

Inzwischen weiß ich, dass es anders geht. Und dieses Wissen möchte ich gerne teilen.

Es geht nämlich darum, das wir unsere Zeit tatsächlich selbst einteilen können und dürfen. Das wir entscheiden, wie ein eigenes Geschäft zu laufen hat. Und dass es auch mit 20 Stunden in der Woche geht.

Der Trick liegt darin, effizient zu arbeiten, die Sache mit Zeit gegen Geld aufzugeben und alles was man tut, mehrfach zu verwenden. Cleverer arbeiten, eben. Und dafür braucht man Klarheit, Ziele und Kreativitität.

Hier sind ein paar Fragen, um mehr Klarheit über die Selbständigkeit, das Geschäft, oder den Beruf zu bekommen. Machen Sie zuerst eine Liste von dem, was Sie wirklich wollen:

Wieviel Stunden am Tag will ich überhaupt arbeiten?
Wie viel Geld soll dabei herauskommen?
Was für eine Arbeit will ich überhaupt machen?
Welche Aufgaben will ich delegieren?
Was kann ich am allerbesten?
Was für Aufgaben lassen mich alles auf der Welt vergessen?

Und dann setzen Sie Ihr Gehirn darauf an, Lösungen zu finden. Dafür ist unser Gehirn nämlich gebaut. Erlaubt ist alles, was nicht gegen Gesetze verstößt. Sehen Sie, wie wichtig Kreativität jetzt wird?

Doch ehe unser liebes Gehirn überhaupt bereit ist, uns auf diesem Weg kreativ zu begleiten, müssen wir erst einmal den alten Glaubenssatz aus dem Weg räumen.

Hier sind ein paar Klopfsätze dafür:

Auch wenn ich gelernt habe, dass man für seine Selbständigkeit hart arbeiten und viel aufgeben muss, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich mein Geschäft auch anders gestalten kann.

Auch wenn ich gerne selbständig sein und meine Träume verwirklichen möchte, mich dieses fiese Hamsterrad aber davon abgehalten hat, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir jetzt zu wissen, dass ich mein Geschäft auf meine ganz eigene Art gestalten kann.

Auch wenn ich mich nie ganz in meine Selbständigkeit eingebracht habe, weil es mir zu blöd war, Familie, Freunde und Spaß aufzugeben, bin ich okay so wie ich bin und kann mich jetzt entscheiden, mein Geschäft so zu führen, dass es mir ungeheuer Spaß macht.

Und? Was macht Ihnen am meisten Spaß? Womit können Sie Zeit und Raum vergessen? Und was delegieren Sie ab sofort?

Bildquelle: F. Möbius

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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2 Kommentare zu Das Ende des Hamsterrads

  1. Auch wenn ich jetzt schon sechs Jahre in meiner Selbstständigkeit lebe, sind deine Fragen fürs Gehirn ziemlich nützlich. Ich bin Sie direkt nochmal durchgegangen.
    Meine Erfahrung ist die, dass ich auch mit 4 Stunden täglicher Arbeit ganz gut leben kann.

    Die beiden ersten Fragen sind meiner Ansicht daher ziemlich wichtig. Wie lange will ich überhaupt arbeiten und vor allen Dingen, die Frage nach dem Verdienst, weil sich danach viele der anderen Fragen ausrichten. Darüber Klarheit zu erlangen als Freelancer ist ziemlich wichtig.

    Die Einstimmungssätze gefallen mir auch gut. Vor allem die Anhänge, „wie ein Geschäft gestaltet werden kann.“

    Christoph

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