Bildung – Angst vor’m Elfenbeinturm

Elfenbeinturm

Elfenbeinturm

Jeder von uns kennt den zerstreuten Professor. Oder Tims Freund Bienlein, kaum lebenstüchtig. Oder den einsamen, verschrobenen Schreiberling in seiner Kemenate.

Alles Resultate von Bildung.

Alles kein echtes Lebensziel für normale Menschen.

Warum also Bildung, wenn sie nur zum Elfenbeinturm führt?

Wenn sie Menschen vielleicht sogar arrogant und abgehoben sein lässt? Elitär und kalt?

Das ist ein großes Missverständnis.

Wir verwechseln Bildung mit Bonzen. Professoren mit Bankern.

Natürlich gibt es Professoren, die kaltschnäuzig und arrogant sind. Aber es gibt solche Menschen auch ohne Bildung. Vielleicht fällt das nur weniger auf.

Echte Bildung – also die Bildung im alten, humanistischen Sinn, hat ein ganz anderes Ziel. Ihr geht es um Verständnis für Menschen, für ihre Motive, und darum, die Welt ein wenig besser zu machen.

Das klingt schon fast nach Esoterik, oder?

Und wenn jemand im Elfenbeinturm seiner Forschung nachgeht, abgeschirmt und unberührt von der Welt, dann hat Bildung versagt.

Zumindest sehe ich das so.

Ich persönlich finde Bildung sehr erstrebenswert.

Es ist interessant und wichtig, zu lesen, was Philosophen schon früher gedacht haben. Welche Weisheit sich in unserer Menschheitsgeschichte verbirgt. Welche schrecklichen Irrtümer in der Vergangenheit passiert sind… das öffnet den Blick für heutige Irrtümer. Und ja, es gibt sie zuhauf, unsere neuen Medien machen sie sichtbar.

Bildung ermöglicht im Idealfall das Hinterfragen von Propaganda und Wahlgetöse. Es ermöglicht das Erkennen von Mustern, und die Übertragung dieser Muster aus der Vergangenheit auf die Gegenwart. Mit Bildung verstehen wir die Welt einfach besser.

Bildung schärft den Verstand.

Bildung ermutigt uns, ihn zu gebrauchen. Unser Verstand, unser großartiges Gehirn, mit Fähigkeiten, die wir noch gar nicht alle entdeckt, geschweige denn entwickelt haben – mit Bildung lernen wir, ihn wirklich einzusetzen. Jeden Tag.

Ich glaube, das ist wertvoll, nützlich und dringend nötig.

Und deswegen ist Bildung eine gute Sache, und nicht nur der banale Eintritt in den Elfenbeinturm.

Wenn Sie jetzt denken, na gut, dann bilde ich mich eben, achten Sie auf Ihre Gefühle. Schauen Sie, ob da Widerstand hochkommt. Denn Glaubenssätze lassen sich nicht mal eben mit einer kleinen Entscheidung außer Kraft sätzen.

Dabei hilft EFT.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, Bildung ist sinnlos, macht Leute arrogant und bringt kein Geld, trotzdem bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mir die Sache einmal genauer anzusehen.

Auch wenn Bildung nur in den Elfenbeinturm führt und arrogante und verschrobene Professoren hervorbringt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, einfach mal ein paar Professoren kennenzulernen.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass Bildung unnütz ist, und wir nur Ausbildung brauchen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir, mich für die Aspekte von Bildung zu öffnen, die ich bislang nicht sehen wollte.

Sie sind dran:
Kennen Sie Bienlein (*zwinker*)?
Kennen Sie einen oder mehr Professoren? Eine Professorin?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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