Bildung – aber nicht für mich

Du bist dumm!

Du bist dumm!

Bildung hat natürlich mit Lernen zu tun, mit Denken, Verstehen und Anwenden. Dafür braucht man seinen Verstand. Und ich bin überzeugt, dass die allermeisten von uns absolut in der Lage sind, zu Denken, zu Verstehen und das Gelernte anzuwenden.

Ich habe aber auch schon Menschen getroffen, die davon nicht überzeugt waren. Die von ihren Eltern oder ihren Lehren zu oft gesagt bekommen hatten, dass sie zu dumm waren.

Du bist so dumm!

Und sie haben das geglaubt.

Sie haben brav übernommen, was die Eltern oder die Lehrer von ihnen behauptet haben.

Denn Eltern und Lehrer wissen es besser, wenn man klein ist.

Du bist einfach zu blöd!

Und ein Kind kann sich nur schwer wehren, wenn eine Autoritätsperson sagt, es sei zu dumm.

Manchmal nehmen wir solche Aussagen und Erwartungen sogar als „Auftrag“ an.

Ja, wenn Mama oder Papa sagen, dass ich dumm bin, dann bin ich eben dumm. Denn ich habe sie lieb, und bin genau so, wie sie mich haben wollen. Vielleicht haben sie mich dann auch lieb…

Und diese Erwartungen und Prägungen sitzen so tief, dass sich später Lehrer und Therapeuten wundern, warum dieser Mensch in der Schule, der Lehre, der Ausbildung und/oder im Leben so sehr versagt…

In unserer Gesellschaft ist Bildung oft der Schlüssel zum Erfolg.

Du wirst es nie zu etwas bringen!

Solche Sätze schlagen die Tür zum Erfolg zu.

Anders herum reicht manchmal ein einziger Mensch, der an ein Kind glaubt.

Ich glaube z.B., dass ich meine Liebe zum Geschichtenerzählen einer wunderbaren Deutschlehrerin verdanke, die sich damals die Zeit genommen hat, mich beim Aufsatzschreiben zu unterstützen und zu ermutigen. (Danke, Frau Kelle!)

Und wir können sehr genau darauf achten, wie wir mit unseren Kindern, unseren Neffen oder Enkeln reden und umgehen, und wie wir sie beim Lernen unterstützen können.

Ja, du kannst das!

Und es lohnt sich in jedem Fall, genau hinzuschauen und hineinzuhören, welche Erwartungen und Glaubenssätze wir selbst über Lernen und Bildung so mitbekommen haben.

Und wenn Sie sich an solche brutalen Sätze erinnern, dann wird es Zeit, ihnen nicht länger die Macht über Ihr Leben zu geben. Denn sie lassen sich entschärfen, ungültig machen und auflösen.

Ich habe das schon öfter mit Klienten getan. Es lohnt sich.

Und damit es für Sie leichter wird, habe ich natürlich auch wieder Klopfsätze für Sie.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, ich bin zu dumm und kann nur mit Mühe lernen, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass ich die Fähigkeit habe, leicht und schnell zu lernen.

Auch wenn meine Eltern immer gesagt haben, ich sei zu dumm, und ich als braves Kind diesen Auftrag angenommen habe, bin ich okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diesen Auftrag zurückzugeben.

Auch wenn meine Lehrer mir immer wieder gesagt haben, ich sei zu dumm, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu wissen, dass auch Lehrer oft Unrecht haben.

Sie sind dran:
Was haben Sie als Kind gesagt bekommen?
Haben Ihre Lehrer oder Elten an Sie geglaubt?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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