Aufschieberei – Angst vor Fehlern

Angst vor Fehlern

Angst vor Fehlern

Ab heute geht es ans Eingemachte: Wir schauen uns an, welche Ängste und Glaubensätze hinter der Aufschieberei stecken.

Angst vor Fehlern

Ganz einfach und logisch ist dabei die Angst, etwas falsch zu machen oder Fehler zu machen.

Fast alle von uns haben schon in der Schule gelernt, dass Fehler machen schlecht ist.

Die wurden im Diktat rot angestrichen und die Note litt auch darunter. Natürlich muss man lernen, was richtg ist, und deswegen muss man Fehler auch gezeigt und erklärt bekommen.

Trotzdem haben viele von uns aus diesen Erlebnissen mitgenommen, dass man Fehler um jeden Preis vermeiden sollte.

Und dann setzen wir uns an so etwas Kompliziertes wie die Steuererklärung, ein schwieriges Kapitel (vielleicht eine Kampf- oder Bettszene) oder ein wichtiges Schreiben, oder vielleicht auch nur an einen Brief vom Amt – und haben Angst.

Schlicht und einfach eine Scheißsangst.

Vielleicht kommt da auch alte Angst aus der Schule wieder hoch, aus der Zeit der Klassenarbeiten und Zensuren. Vielleicht hatten wir da schon Schwierigkeiten.

Und Angst macht etwas mit unserem Gehirn: Wir können dann nicht mehr richtig denken.

Es hängt natürlich ein bisschen von dem Grad und der Stärke der Angst ab, aber je höher der Stress wird, desto eher schaltet sich das Großhirn ab und unser Reptilienhirn übernimmt.

Das Reptilienhirn kennt aber nur wenige Lösungswege: Kämpfen, Flüchten oder Totstellen.

Flüchten oder Totstellen

Und da die Steuererklärung oder das schwierige Kapitel nichts sind, was wir hauen könnten, bleiben uns Flüchten oder Totstellen.

Genau das ist die Aufschieberei.

Wir stellen uns tot – tun so, als ob es die Steuererklärung gar nicht gibt.

Oder wir flüchten uns in andere Tätigkeiten, und sei es Fensterputzen.

Es ist übrigens gar keine so schlechte Idee, körperlich aktiv zu werden, weil das das Adrenalin und den Stresslevel abbaut. Aber wenn ich in diese Situation komme, dann flüchte ich mich auch manchmal in ein Computerspiel… gar keine gute Lösung.

Natürlich gibt es eine wesentlich schlauere Lösung: Klopfen.

Deswegen sind Sie ja  hier.

Klopfsätze:

Auch wenn ich immer wieder Sachen aufschiebe, weil ich so eine unbestimmte Angst und Nervosität spüre, wenn ich auch nur dran denke, bin ich okay so wie ich bin, und ich bin offen für die Möglichkeit, diese Ängste jetzt loszulassen.

Auch wenn ich mich so unruhig und unwohl fühle, wenn ich etwas Wichtiges tun soll, so dass ich es immer wieder aufschiebe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, die Unruhe und alle darunterliegenden Ängste sanft loszulassen.

Auch wenn ich mich wieder so fühle wie vor einer Klassenarbeite, wenn ich ein schwieriges Kapitel schreiben oder die Steuererklärung machen soll, und das dann immer wieder aufschiebe, bin ich total okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese alte Angst vor Klassenarbeiten endlich loszulassen.

Sie sind dran:
Kennen Sie diese Angst?
Wie fühlt sich das an?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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