Aufschieberei – Angst vor Erfolg

Erfolgsdruck

Erfolgsdruck

Eine weitere Angst, die uns davon abhalten kann, Dinge zu tun oder fertigzustellen, ist die Angst vor Erfolg. Das klingt zunächst einmal paradox – aber folgen Sie mir für ein paar Sätze.

Gerade wir kreativen Menschen haben ja eine gute Vorstellungskraft. Wir können uns also auch gut vorstellen, wie sich Erfolg anfühlt. Und das ist in den allermeisten Fällen ein gutes Gefühl.

Nur, dabei bleibt es ja nicht.

Was passiert, wenn wir unseren Erfolg genossen haben?

Dann geht das Leben weiter. Gnadenlos.

Selbst Nobelpreisträger machen sich ihr Frühstück selbst und putzen wahrscheinlich auch selbst ihr Klo.

Der Erfolg vergeht. Verfliegt. Wird vergessen.

Und dann müssen wir nachlegen.

Der Druck ist also wieder da, und er ist vielleicht sogar noch viel höher als vor dem Erfolg, den wir uns erträumt hatten.

(Ich werde auf die einzelnen Ängste, die daran hängen, in den nächsten Wochen eingehen.)

Jetzt, wo wir einmal bewiesen haben, dass wir das „Ding“ können, wird es von uns regelmäßig erwartet.

Das nächste Buch. Der nächste Bestseller. Das nächste Bild oder die nächste Auszeichnung. Der nächste Hit und die nächste Goldene Schallplatte (oder CD?)

Und ganz ehrlich?

Dieser Druck ist richtig anstrengend.

Dann ist es vielleicht einfacher, gar nicht erst in diese Erfolgsspirale einzusteigen. Das Buch gar nicht erst fertigzuschreiben. Den Song nicht professionell aufzunehmen. Das Bild lieber nicht fertigzumalen…

Lieber fangen wir die nächste Sache an und lassen das alte liegen, wenn Erfolg drohen könnte.

Und das ist so schade!

Denn wir machen uns diesen Druck ja selbst. Oder wir lassen ihn uns aufdrücken.

Dabei könnten wir einfach normal weitermachen, und im normalen Tempo das nächste Projekt fertigstellen. Ohne Stress. Ohne Druck – wenn wir das Kopfkino abschalten.

Und natürlich gibt’s dafür Klopfvorschläge.

Klopfsätze

Auch wenn ich lieber keinen Erfolg habe, denn dann muss ich ja wieder und wieder nachlegen, und das ist mir viel zu viel Stress, trotzdem bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, mein „Ding“ trotzdem fertigzumachen.

Auch wenn ich wirklich keine Lust auf Erfolgsstress habe und deswegen lieber nichts fertigmache, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, gar keinen Erfolgsstress aufkommen zu lassen.

Auch wenn ich Angst davor habe, erfolgreich zu sein, weil dann so viel Druck entsteht, bin ich völlig okay so wie ich bin, und ich entscheide mich jetzt, diese Angst loszulassen und meinen Erfolg einfach ohne Druck zu genießen.

Sie sind dran:
Kennen Sie die Angst vor Erfolg?
Den Druck, möglichst schnell nachzulegen?
Was hat sich nach dem Klopfen geändert?
Ich lade Sie ein, einen Kommentar zu schreiben.

Bildquelle: F. Möbius

PS: Hier im Blog kann ich immer nur ganz allgemeine Themen besprechen und vorstellen. Wenn Sie aber bei einem tieferen Thema alleine nicht weiterkommen, dann schreiben Sie mir eine Email. Wir besprechen dann, wie ich Ihnen dabei helfen kann.

PPS: Im Newsletter finden Sie jeweils passend zum Blogthema eine ausformulierte Klopfrunde. Sie können sich über das Formular oben rechts dafür anmelden.
Falls Sie meinen Blog über Ihr Handy lesen und das Formular nicht sehen können, folgen Sie diesem Link: Anmelden für den Newsletter.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
Dieser Beitrag wurde unter Persönliches Wachstum abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen