Aufmerksamkeit? Ja, worauf denn?

Black Norwegian Elkhound

Aufmerksamkeit *

Im Gesetz der Anziehung heißt es: Wo auch immer die Aufmerksamkeit liegt, dahin fließt auch die Energie. Anders ausgedrückt: Was im Fokus ist, wächst. Und dem Universum ist es völlig egal, was genau Sie im Auge haben. Wenn Sie sich über etwas länger ärgern, dann bekommen Sie mehr davon. Freuen Sie sich dauerhaft über etwas, gibt’s auch davon mehr.

Alles klar, dann werde ich mich eben ab sofort nur noch freuen!

Leider ist es nicht ganz so einfach. Wir haben alle Gedanken-Autobahnen, auf denen unser Hirn geradezu schlafwandlerisch sicher entlang denkt. Da auf einen Feldweg umzuschwenken, der am Anfang holprig und unvertraut ist, das kostet Wachsamkeit, Disziplin und Durchhaltevermögen. Aber es lohnt sich.

Ganz besonders wichtig ist es, Gedankenmuster dingfest zu machen, die uns tatsächlich klein halten und behindern. Sätze wie: Ich kann das sowieso nicht, wer bin ich denn schon, ich werde nie erfolgreich sein … es ist schon erstaunlich, was da so an losen Gedanken im Kopf herumläuft, wenn man mal genau hinschaut.

Und selbst wenn ich selbst auch noch nicht perfekt darin bin, meine Gedanken zu steuern und zu beherrschen, möchte ich eine Klopfrunde anbieten, mit deren Hilfe Sie Ihren Fokus verändern können.

HK: Auch wenn ich mir angewöhnt habe, immer negativ zu denken, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass ich mich auch mal freuen darf.

Auch wenn ich irgendwann gedacht habe, es ist sicherer, das Schlechte zu erwarten und vorbereitet zu sein, und mir dann angewöhnt habe, mir alle möglichen Varianten schlimmer Dinge auszdenken, bin ich okay so wie ich bin und offen für die Möglichkeit, dass es mehr Spaß machen könnte, mir lustige und schöne Varianten auszudenken.

Auch wenn ich mich sicherer fühle, wenn ich dunkle Gedanken habe – die kenne ich wenigstens, bin ich okay so wie ich bin und erlaube mir jetzt, mal neue Gedanken auszuprobieren.

AI: Es ist einfach sicherer, sich schlechte Versionen auszudenken.
AA: Ich fühle mich dann auf das Schlimmste vorbereitet.
UA: Und ich erspare mir eine Menge Enttäuschung.
UN: Bislang hat das ganz gut funktioniert.
KP: Meistens ist das passiert, was ich erwartet hatte.
SB: Eben was nicht so Schönes.
UA: Und damit fühle ich mich sicher.
HG: Aber irgendwie ist das auch blöd.
Durchatmen!

AI: Ich würd‘ ja gerne mal was Schönes erleben.
AA: Aber ich kann mir das kaum vorstellen.
UA: Habe ich ja keine Übung drin.
UN: Meine Gedanken-Autobahn führt ins Grübeln und in schlechte Erwartungen.
KP: Und die haben sich dann erfüllt.
SB: Irgendwie ist das blöd.
UA: Und daran soll ich auch noch selbst schuld sein?
HG: Pah. Blödes Gesetz der Anziehung.
Durchatmen!

AI: Aber was, wenn da was dran ist?
AA: Was, wenn ich nur meine Gedanken umpolen müsste?
UA: Was wenn es reicht, mir etwas Schönes vorzustellen?
UN: Nee, das ist viel zu gefährlich! Ich bin schon so oft enttäuscht worden.
KP: Da bleibe ich lieber bei den alten, langweiligen Klamotten.
SB: Aber ich würde so gerne etwas ändern in meinem Leben.
UA: Ich hätte so gerne auch mal Glück, verflixt!
HG: Und was wäre, wenn es doch mit meinen Gedanken zusammenhängt?
Durchatmen!

AI: Ich kann es ja mal ausprobieren.
AA: Ich kann meine Gedanken mal ändern.
UA: Und dabei mit mir selbst sanft umgehen. Einen Supertanker wendet man ja auch nicht in fünf Minuten.
UN: Aber ich erlaube mir, das ab sofort zu üben.
KP: Erst mal in kleinen Dingen.
SB: So zum Üben. Da kann ich mal schöne Varianten denken.
UA: Bloß nicht zu groß anfangen. Aber bei kleinen Sachen probiere ich es jetzt mal aus.
HG: Und wer weiß? Vielleicht macht es ja sogar Spaß!
Durchatmen!

Und? Fühlt es sich schon ein bisschen einfach an, die Gedanken-Autobahn zu verlassen? Sich mit Mut und vielleicht ein bisschen Entdeckerfreude den Feldweg anzuschauen? Sie können dabei ja nichts verlieren. Okay, das Risiko heißt Enttäuschung, aber deswegen fangen wir ja mit Kleinigkeiten an. Stellen Sie sich vor, der nächste Einkaufsbummel läuft ganz entspannt und erfolgreich. Oder erwarten Sie, dass Ihnen eine neue Aufgabe erstaunlich leicht fällt.

Sie sehen, es gibt viel Übungsmaterial. Und lassen Sie sich überraschen, was dann passiert.

Können Sie sogar schon eine Geschichte zum Thema erzählen? Schreiben Sie einen Kommentar!

* Foto von Eirik Newth / Original bei Flickr

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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