Alles ist gut?

Strampeln

Strampeln

Viele von uns strampeln sich ständig ab. Hadern mit dem Leben. Sind unzufrieden mit dem, was sie haben.

Ich kenne das. Ich war auch lange unzufrieden und ungeduldig. Mir ging alles nicht schnell genug – Praxisaufbau, Verkauf meiner Bücher … im Vergleich zu anderen fühlte ich mich nicht gut genug. Nicht da, wo ich sein wollte.

Und das macht Stress. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Witzigerweise bin ich in den letzten Wochen aus ganz vielen verschiedenen Richtungen darauf gestoßen worden: Hör auf zu strampeln. Nimm an, was ist.

Es ist gut, wie es ist.

Ich habe mich lange dagegen gewehrt. Nix ist gut, habe ich geflucht. Ich habe zwar tolle Klienten, aber ein paar mehr könnten es gerne sein! Und mehr verkaufte Bücher, das muss doch drin sein! Was kann ich denn noch machen, um mehr zu kriegen! Argh!

Bis ich einfach nicht mehr konnte und wollte.

Dann habe ich langsam weniger gestrampelt. Und gemerkt, wie erschöpft ich war.

Seit ein paar Wochen strampel ich fast gar nicht mehr. Erlaube mir die Ruhe, die mein Körper braucht. Mache das, was mir Spaß macht. Und das fühlt sich gut an.

Ich kann die Botschaften endlich annehmen: Es ist okay, wo du gerade bist.

Die anderen gehen ihren Weg, ich gehe meinen. Und meiner ist anders. Eben meiner, mit meinem Tempo. Ich habe ein Dach über dem Kopf, genug zu essen, genug um die meisten Wünsche zu erfüllen – es ist in Wahrheit gut, wie es ist. Und alles andere kommt, wenn die Zeit reif ist.

Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich. Vielleicht strampeln Sie sich auch ab, um Ziele zu erreichen, um sich Dinge leisten zu können, um endlich, endlich Erfolg zu haben.

Ich möchte sie bitten, genau hinzuschauen. Was ist denn schon da? Was haben Sie denn schon jetzt geleistet? Vermutlich mehr als Sie denken.

Und der innere Frieden ist es wirklich wert, die Strampelei etwas zu lassen, oder vielleicht auch ganz aufzugeben. Das heißt ja nicht, faul auf dem Sofa zu liegen (obwohl das auch mal ganz erholsam ist). Es heißt nur, denn Stress rauszunehmen, zu würdigen, was schon geleistet wurde, und ein bisschen mehr auf das Herz zu hören.

Das ist alles.

Und damit es leichter geht, gibt’s hier ein paar Klopfsätze:

Auch wenn ich gelernt habe, dass ich mich anstrengen muss, um Erfolg zu haben, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt zu sehen, wie viel ich schon erreicht habe.

Auch wenn es soooo viel gibt, was ich noch erreichen will, und ich immer unzufrieden mit dem bin, was ich gerade habe, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt eine Pause vom Strampeln.

Auch wenn ich immer geglaubt habe, dass ich von früh bis spät arbeiten muss, um es zu etwas zu bringen, bin ich okay so wie ich bin und ich erlaube mir jetzt, das zu genießen, was ich schon erreicht habe.

Jetzt sind Sie dran:
Wie fühlt sich das an? Für was strampeln Sie sich ab – und lohnt es sich?

Bildquelle: F. Möbius

PS: Zu den Klopfsätzen gibt es in meinem Newsletter jeweils eine Klopfrunde. Sie können sich jederzeit über das Formular rechts oben dafür anmelden.

Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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