Achtsamkeit … und dann?

Da ist etwas....

Da ist etwas…

Achtsamkeit ist eine wunderbare Übung und Technik.

Es ist wichtig, den Körper und alle Sinne zu spüren, gerade in unserer Gesellschaft, in der wir immer dazu angehalten werden, zu funktionieren.

Es ist wichtig zu spüren, wann wir eine Herausforderung wollen und wann wir Ruhe brauchen. Und wann wir Signale bekommen, die uns warnen, vor Dingen, die Angst machen. Oder die alte Erinnerungen hochkommen lassen.

Und da erreichen wir dann die Grenzen von Achtsamkeit.

Denn wir spüren zwar, dass uns vielleicht eine Situation nicht gut tut, aber mehr als dieses zu spüren, das bringt uns Achtsamkeit eben nicht.

Und wenn Sie dieses Gefühl von Unruhe spüren, wenn Sie in einer Situation stecken, die sich nicht gut anfühlt, dann haben Sie im Prinzip diese Möglichkeiten:

1. Weggehen

Wenn es möglich ist, die Situation zu verlassen, dann ist das prima. Sie entziehen sich dem unangenehmen Gefühl, das ja vielleicht völlig berechtigt ist. Wenn es Sie aber nur an eine alte Erfahrung erinnert, dann ist Weggehen auf Dauer keine Lösung, weil es die Ursache nicht verändert.

2. Aushalten

Natürlich können Sie in der Situation bleiben, und aushalten, was da passiert. Auch das halte ich aber für keine wirkliche Lösung. Mit etwas Glück „lernt“ Ihr Körper, dass die Situation harmlos ist. Das ist der Hintergrund von Übungen der kognitiven Verhaltenstherapie, bei denen man die Angst aushalten muss. Die Sache ist allerdings unangenehm, nicht sehr zuverlässig, und in Zeiten von EFT auch unnötig.

3. Klopfen

Für mich ist EFT die optimale Fortsetzung von Achtsamkeit. Durch das genaue, gezielte Hineinspüren in sich lernen Sie, was Sie unter Druck setzt, wo Stressauslöser liegen und was für Sie persönlich unangenehm ist. Sie lernen, wo Sie im Körper die Signale dafür spüren.

Und genau da setzt EFT an. Selbst wenn Sie nicht mehr wissen, was das unangenehme Gefühl im Körper einst ausgelöst hat, können Sie es mit EFT loslassen.

Hier sind ein paar Klopfsätze. Aber gerade hier gilt: Ihre Erfahrung ist sehr persönlich. Passen Sie die Klopfsätze auf Ihre Empfindungen an und seien Sie dabei genau. Spielen Sie mit den Worten. Und holen Sie sich Hilfe, wenn Sie das Gefühl haben, es wird zu viel.

Ganz wichtig: Falls Sie traumatische Erfahrungen gemacht haben, klopfen Sie nicht alleine. Arbeiten Sie mit einem Experten zusammen.

Auch wenn ich da etwas im Körper spüre, das mir signalisiert, hier stimmt was nicht, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, genau hinzuschauen und alte, überholte Warnungen jetzt loszulassen.

Auch wenn ich mich in dieser Situation unwohl fühle und gar nicht weiß warum, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, alte Ängste loszulassen.

Auch wenn mir mein Körper signalisiert, dass da etwas Altes ist, das in mir feststeckt, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, diese Gefühle sicher und sanft loszulassen.

Sie sind dran:
Wo im Körper spüren Sie Stress?
Gab es da noch alte Gefühle?
Was hat sich beim Klopfen verändert?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, mit mir zu arbeiten, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und "Zufälle" haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so. Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen. Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.
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