Monster auf dem Schreibtisch

Das Monster droht

Das Monster droht

Kennen Sie das? Es gibt da eine Aufgabe, an die Sie so gar nicht drangehen wollen.

Lieber putzen Sie die Küche oder waschen das Auto. Und dann räumen Sie noch die Abstellkammer oder den Keller auf, während da ein Monster auf Ihrem Schreibtisch heranwächst. Schließlich recherchieren Sie noch etwas im Internet und schon ist es Abend geworden.

Neee, „das“ mache ich doch lieber erst morgen.

Da bin ich ausgeruht, da habe ich endlich richtig Zeit dafür … so geht es weiter, am nächsten Tag, und den Tag darauf auch. Derweil ist Ihre Wohnung so aufgeräumt wie sonst nur vor dem Besuch der Schwiegereltern.

Da ist kein Teufel am Werk, und Sie sind auch nicht faul oder undiszipliniert. Es läuft nur ein altes Verhaltensmuster ab, das Sie wahrscheinlich schon in der Kindheit gelernt haben.

Hand auf’s Herz, wer hat das nicht oft genug mit den Hausaufgaben gemacht? Einfach gar nicht gemacht, lieber gespielt und die Hausaufgaben ignoriert? Und wie oft haben sich die Hausaufgaben am nächsten Tag von selbst erledigt, weil Sie nicht drangekommen sind?

Sehen Sie, da hat das Spiel funktioniert!

Und  schon als Kind waren Sie schlau, solche Sachen haben Sie blitzschnell verstanden. Und mit Erfolg angewendet.

Leider, leider sind wir inzwischen erwachsen und Aufgaben erledigen sich sehr selten von alleine oder nur durch Aussitzen. Jetzt kämpfen wir mit den Monstern, die immer größer werden, je länger wir sie vor uns herschieben. Angst und der Stress füttern diese Monster regelrecht.

Da muss eine Rechnung überwiesen werden, es droht das Finanzamt, der Anruf beim Zahnarzt oder was auch immer – und je größer der Stress wird, desto mehr versucht Ihr Unterbewusstsein Sie zu schützen, indem es die alten Muster wieder und wieder abspult.

Es gibt aber einen genialen Weg, derartige Monster auszutricksen. Es macht nämlich nur deswegen so viel Unbehagen und Angst, weil es inzwischen so groß geworden ist.

Und daher kann man so ein Monster in kleinen Schritten gut besiegen. Ein Schritt entspricht einer halben Stunde. Stellen Sie eine Eieruhr, und legen Sie los.

Nach der halben Stunde ist Schluss für heute. Freuen Sie sich, dass sie so viel geschafft haben. Und morgen machen Sie die nächste halbe Stunde weiter – bis Sie diese unangenehme Aufgabe endlich erledigt haben.

Sie können sich immer noch nicht überwinden?

Zum Glück kann man das klopfen (ich weiß, ich wiederhole mich). Wenn Sie also glauben, dass Ihre Wohnung jetzt ordentlich genug ist, dann biete ich Ihnen eine Klopfrunde an.

Auch wenn ich da so ein Monster von Aufgabe liegen habe und ich das ständig vor mir herschiebe, bin ich okay so wie ich bin, und ich erlaube mir jetzt, dieses hässliche Gefühl genau zu spüren und dann loszulassen.

Auch wenn ich mir immer wieder Vorwürfe mache und mich selbst ausschimpfe – was es auch nicht besser macht, habe ich mich gern, und ich entscheide mich jetzt, ab sofort anders mit mir zu reden und mich zu ermutigen.

Auch wenn ich mich einfach nicht dazu zwingen kann, dieses Monster von Aufgabe überhaupt anzugehen, bin ich eine klasse Frau/ein toller Mann, und ich entscheide mich jetzt, trotzdem eine halbe Stunde daran zu arbeiten.

Sie sind dran:
Welches Monster vermeiden Sie zur Zeit?
Was ist das Schlimmste daran?
Wie schlimm wäre es, sich jetzt eine halbe Stunde dranzusetzen?
Schreiben Sie einen Kommentar!

Bildquelle: F. Möbius

PS: Die Klopfvorschläge im Text sind nur ein winziger Anfang. Mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite ich wesentlich persönlicher und intensiver. Entsprechend gehen auch die Veränderungen tiefer und sind umfassender. Falls Sie Interesse daran haben, mit mir zu arbeiten, klicken sie HIER, schreiben Sie mir eine Email und wir besprechen, wie wir am besten vorgehen.

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Über Frauke Möbius

Verschlungene Wege und „Zufälle“ haben mich zu EFT gebracht. Das Klopfen und die Menschen, denen ich nach der Entdeckung von EFT begegnet bin, haben mein Leben verändert. Diese Veränderung war nötig, manchmal schmerzhaft, aber vor allem positiv. Sie dauert immer noch an, und das ist gut so.

Vor diesem Hintergrund gebe ich EFT und all mein Wissen gerne weiter, denn ich bin überzeugt, dass sich viele Menschen verändern möchten. Vielleicht ist dies auch ein Weg, die Welt etwas friedlicher, freundlicher und wärmer zu machen.

Ich höre gerne von Ihnen, wenn Sie Ähnliches empfinden.

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